Rezension: Zeitsplitter von Cristin Terrill

Titel:Zeitsplitter
Autor:Cristin Terrill
Erscheinungsdatum:14. Februar 2014
ISBN:978-3414823908
Seitenanzahl:336
Verlag:Bastei Lübbe – Boje

Klapptext:
Marina steht am Anfang: Sie ist reich, beliebt und verliebt in einen hinreißend attraktiven Jungen. Em ist am Ende: Sie ist seit Jahren auf der Flucht, seit Monaten in einer winzigen Zelle eingesperrt, wird beinahe täglich verhört. Die beiden Mädchen haben nichts gemeinsam, außer der einen Sache: Sie sind ein und dieselbe Person. Vier Jahre trennen sie. Vier Jahre, in denen die Welt an den Rand des Abgrunds gerät. Doch Em bekommt die Möglichkeit, durch eine Zeitreise die Vergangenheit zu ändern. Nur ist der Preis, den sie dafür zahlen muss, schrecklich …

Fazit:
 
Um es kurz zu machen, es ist ein Zeitreisejugendroman. Sicher nicht der erste dieser Art und sicher nicht der letzte.
 
Em und Marina, zwei junge Leute die von Grund auf so verschieden sind, deren beiden Geschichten verfolgen wir in diesem Buch. Die eine, sehr jung hat ein Leben wie man es sich nur wünschen kann. Die andere, etwas älter, auf der Flucht vor dem „Doktor“ der ihr so viel Leid angetan hat. Was sie beiden verbindet? Das ist die Zeit. Die Zeit von Marina, in die sich Em flüchtet. Aber dies ist nicht das einzige, denn es gibt da noch etwas, das die beiden mehr verbindet als man auf den ersten Blick sieht. Auf den zweiten umso mehr.
 
Ich muss gestehen, dass gerade der Anfang mir wirklich ein paar Probleme bereitet hat, denn es ist ein Jugendbuch und auch wenn ich diese Art von Bücher sehr mag, so bin ich doch so langsam raus aus dem Alter und habe doch die eine oder andere Vorstellung von Büchern. Die Story kam aber recht schnell ins Rollen, die Ereignisse überschlugen sich und die Sichtweisen aus denen erzählt wurde, wurden immer besser unterscheidbar, denn es wechselte zwischen verschiedenen Charakteren hin und her. Die Wendungen waren, für mich, oftmals leider hervorsehbar. Dies schiebe ich aber auch mit darauf das ich gerne Literatur konsumiere in denen Zeitreisen auf diese Art und Weise eine Rolle spielt und so häufig wird das Rad nun mal nicht neu erfunden. Was mich dafür umso mehr überraschte waren einige neue Dinge die Zeitreisen möglich machten, das Paradoxon wurde kurzerhand für null und nichtig erklärt, zumindest teilweise. Wodurch sich eine Menge neuer Möglichkeiten ergaben, diese wurden auch vorsichtig angetastet. Ich kann hier jetzt gar nicht mehr verraten um nicht zu viel von der Story preis zu geben. Zeitreisefans haben sicherlich schon eine Idee worum es geht.
 
Ich muss gestehen dass ich bei diesem Buch sehr Zwiegestalten bin, rein handwerklich ist es super, die Geschichte auch und doch konnte es mich persönlich nicht so fesseln, obwohl ich sie über große Strecken sehr Spannend fand. Meine Vermutung liegt an der
Vorhersehbarkeit aufgrund meiner Zeitreiseerfahrungen.
 
Ich weiß noch nicht ob ich den nächsten Teil, der angeblich folgen soll, lesen werde. Einerseits ja, andererseits sein. Sicher ist das wie viele Mützen ich vergebe.

 

MützeMützeMütze

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