Rezension: Zeitreisen für Anfänger von Sharon Griffiths

Ich war kürzlich Buchlos unterwegs, das ging gar nicht, daher bin ich in eine Buchhandlung und fand dort folgendes Buch, welches ich euch heute auch vorstellen möchte:

Klapptext:

Eine große romantische Komödie: britisch, witzig, warmherzig …

Die Journalisten Will und Rosie lieben sich, wohnen zusammen, streiten sich aber über ihre Zukunft als Paar. Er meint, sie sei zu unabhängig, um sich zu binden. Sie hält ihn für zu unreif.
Als Rosie für ein Feature über die fünfziger Jahre recherchiert, findet sie sich plötzlich selbst in ihrer Story wieder. Sie arbeitet bei derselben Zeitung, aber die Redaktion hat sich stark verändert: Büros voller Männer und Zigarettenqualm, die Frauen servieren Kaffee und schreiben über Kochrezepte. Noch schlimmer ist, dass Will ebenfalls dabei ist. Aber in den Fünfzigern ist er verheiratet und hat drei Kinder.
Rosie wünscht sich sehnsüchtig, dass er sie so liebt wie der Will im richtigen Leben. Und er ist auch wirklich fasziniert davon, eine Kollegin zu haben, die genauso auf der Jagd nach großen Geschichten ist wie er, und fühlt sich zu Rosie hingezogen. Aber er würde seine Frau und seine Familie nie hintergehen. Ironie des Schicksals: Jetzt, als Rosie Will wirklich kennt und sich sicher ist, dass er der Richtige ist, kann sie ihn nicht mehr haben. Es sei denn, es gelingt ihr, in die Gegenwart zurückzukommen …

Meine Meinung:

Ich fand die Idee ganz witzig und mag ja eh Bücher in denen es um Zeitreisen geht. Rosie ist die Hauptperson, sie arbeitet für eine Zeitung und soll einen Bericht über eine Wohnsiedlung schreiben die in den 50igern erbaut worden ist und heute nicht mehr wirklich schön ist. Für diesen Artikel soll sie sich mit einer Bewohnerin der ersten Stunde, einer älteren Dame treffen, oder mehr in ihrem Haus besuchen, aber bis dahin schafft sie es nicht, denn plötzlich ist sie in den 50igern.

Diese Zeit war soviel anders als die heutige und Rosie kommt mit vielen Dingen einfach nicht klar. Frauen dürfen ohne ihre Männer keine Kneipen aufsuchen auch die Mode ist eine ganz andere und, im Gegensatz zu heute, steifere. Sie lernt das richtige Leben dort kennen, ohne Handy, Internet und Spülmaschine oder Farbfernseher der rund um die Uhr läuft. Und dann fehlt ich noch Will, der dort Billy heißt und mit Carol verheiratet ist ihrer besten Freundin in der Gegenwart. Für sie das ist alles sehr verwirrend.

Die Geschichte ist wundervoll geschrieben, man findet sich wirklich in der Zeit wieder und kann sich ein ungefähres Bild machen wie es in den 50igern zugegangen sein musste. Eins ist sicher, die Zeit war nicht einfach, auch wenn der Druck von „immer erreichbar sein müssen“ noch nicht vorhanden war wie es heute ist. Das Buch vermittelt zwar den Eindruck das dass leben Körperlich anstrengender war, aber ich muss auch sagen das es in gewissen Maße sogar angenehmer war ohne den Zeitdruck von Internet und Handys im Nacken (ich weiß nicht ob ihr wisst was ich mein!?)

Ich kann euch dieses Buch als leichte Sommerlektüre für den Strandkorb einfach nur empfehlen.

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