Rezension: Wunschfigur von Marlies Fösges

Basics:

Titel:  Wunschfigur
Verlag:  Schirner Verlag
ISBN:  978-3-8434-3025-8
Preis:  10,95
Seiten:  280

Cover:

Ich finde das Cover recht lustig gehalten, denn mal ehrlich, ist die größte Sünde nicht Schokolade? Zumindest für die Figur?

 

 

 

 

 

 

Klapptext:

Ein Roman zum Abnehmen

Barbara Markland ist übergewichtig. Und das ist nicht ihr einziges Problem. Da wären noch ihre dominante Mutter, der pubertierende Sohn, die zickige Tochter, ein liebloser Ehemann und eine ungeliebte Arbeitsstelle. Um nur einiges zu nennen. Als ihre Freundin Ellen sie beide zu einem Volkshochschulkurs anmeldet, ist Barbara kein bisschen begeistert. Mit mentalem Training zur Wunschfigur? Das ist ganz sicher nichts für sie. Doch dann ist sie wider Willen gefesselt von dem, was sie über sich erfährt. Und erstaunt, wozu sie alles fähig ist. Roman, Sachbuch oder beides in einem? Man kann Barbaras Geschichte rein zum Vergnügen lesen und alles andere seinem Unterbewusstsein überlassen. Oder man geht mit Barbara in den Kurs und macht die Übungen mit. Der Leser hat die Wahl.

 

Das Buch scheint vom Klapptext her ein ein typischer Frauenroman zu sein, ist es auch, aber nicht nur, denn es gibt die eine oder andere „Nebenwirkung“ Also aufgepasst!

Der erste Satz:

Ich lag in meinen Bett, so viel war sicher.

Meinen Meinung

Als ich Anfing dieses Buch zu lesen dachte ich erst: „Oh Gott wieder so ein Buch mit flachen Figuren“. Es sei direkt gesagt, der erste Eindruck war falsch.

Wenn ich die Story auf einen Punkt bringen sollte würde ich einfach sagen das es darum geht das Barbara ihr Leben umkrempelt und schuld ist ein Volkshochschulkurs der eigentlich dazu gedacht ist abzunehmen. Dieser Kurs ist aber kein normaler wo es darum geht Kalorien zu zählen oder in irgendeiner Form bestimmte Lebensmittel zu meiden. Es geht eigentlich um das wichtigste bei dem ganzen Abnehmtrara, den Kopf und was man wirklich will. Mehr mag ich zu diesem Konzept hier nicht verraten.

Barbara als Person war mir Anfangs gar nicht sooo sympatisch, zu zweidimensional, aber irgendwann wurde ich doch sehr warm mit ihr und ich wollte wissen ob sie es schafft abzunehmen und wenn ja wie viel. Sie verlor auf ihrem Weg zu ihrer Wunschfigur so einigen Ballast, welchen genau? Verrate ich nicht! Ich weiß ist gemein, aber ihr sollt das Buch ja schließlich selber lesen.

Eins ist mir dann aber doch ein wenig „sauer“ aufgestoßen, und das hat auch die 6. Mütze gekostet. Klar haben auch „dünne“ Probleme mit ihrem Gewicht, aber wäre Barbara wirklich dick gewesen und hätte nicht nur 6 oder 7 Kilo zuviel auf den Rippen gehabt, wäre sie mir vermutlich noch Sympatischer gewesen und ich hätte so einiges noch eher verstanden. Aber so war es eher so als wenn sie einen Kurs zum Thema Selbstbewusstsein viel nötiger gehabt hätte….

Insgesamt hat mir also das Buch sehr gut gefallen und ich muss hier ständig aufpassen nicht zuviel zu verraten 😉 Eins möchte ich vor meiner Mützenvergabe aber noch sagen. Dieses Buch hat einen gewaltigen Haken! Während ich es gelesen habe, habe ich mind. 1 Kilo (hatte mich länger nicht auf die Waage gestellt und da fehlten eh schon irgendwo 1,5 Kilo) abgenommen, ob das Zufall ist oder nicht weiß ich nicht, aber ich glaube nicht daran, denn das was dort über das Abnehmen steht ist so einleuchtend das man fast direkt selbst schon am Kurs mitmacht während man liest. Klingt komisch… ist aber so.

Also wenn ihr das Buch lest, seid vorsichtig, nicht das ihr am Ende weniger wiegt… oder schlimmeres…. so wie Barbara…

 

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