Rezension: Weg damit! von Rita Pohle

Heute möchte ich euch mal das Buch Weg damit! von Rita Pohle vorstellen.

Entrümpeln bringt neue Energie Szenen aus dem täglichen Leben: Bereits im Flur stolpert man über Kartons, die man schon immer wegwerfen wollte, der Kleiderschrank quillt über und in nicht gelesenen Zeitungen droht man zu ersticken. Kurz – wir kämpfen tagtäglich mit unserem Gerümpel. Doch was brauchen wir wirklich, was macht uns glücklich? Und was ist Ballast, was belastet oder blockiert uns? Alles, womit wir uns umgeben, hat – so Rita Pohle – Einfluß auf unser Wohlbefinden. Darum weg mit allem, was stört! Weg mit den Dingen, die wir nicht mögen, mit den Menschen, die uns nerven, mit den Aktivitäten, die uns einfach zu viel werden. Bringen Sie Freiräume in Ihre Umgebung und in Ihr Leben – beispielsweise mit der „Drei-Kisten-Methode“ oder dem 7-Tage-Programm fürs Büro. Rita Pohle hat eine Menge praktischer Tipps auf Lager, um unnötigen Ballast loszuwerden.

Meine Meinung:

Alles fing mitte 2008 in Hamburg an, ich habe nur noch meine Sachen gesucht und alles von A nach B verstaut. Irgendwann war ich es Leid, als ich mal wieder durch einen Buchladen stöberte fand ich das Buch „Weg damit!“, ich schaute rein und wusste das ist es…. Also gekauft, mit nach Hause genommen und ich hatte es in 3 Tagen durch.

Bei einigen Passagen dachte ich erst ob das so stimmt, aber im Nachhinein muss ich sagen das Frau Dr. Pohle in allen Dingen recht hat.

Nachdem ich nun dieses Buch gelesen hatte, machte ich mich an die Arbeit, ich fing an alles zu sortieren und auszumisten. Zuerst ging alles sehr schnell, und ich merkte auch das mich das ausmisten befreite, ich habe ganze Schränke entsorgt. Angefangen habe ich mal mit einer 3 Meter Schrankwand die von unten bis oben (2,70m hoch) voll gestopft war. Wir sind dann auf eine 2,80m lockere Schrankwand umgestiegen, hier war schon weitaus weniger Platz. Von dieser Schrankwand stehen nun noch 2 Sidebords á 80cm Breit und ca. 1 – 1,50m hoch. Stattdessen haben wir nun einen Gelkamin an der Wand hängen wo einst dieses Ungetüm an Schrank stand. Und wir sind immer noch dabei alles auszusortieren. Unser Boden hat sich halbiert und im Keller haben wir nun eine Gefriertruhe stehen die vorher auch keinen Platz gehabt hätte. Also wir tauschen all die Dinge ein die wir nicht wirklich brauchen gegen Dinge die uns entweder Freude bereiten oder aber brauchen und uns das Leben einfacher machen.

Seitdem bei uns die Wohnung nicht mehr so voll gestellt ist mit Dingen die wir nicht mehr brauchen fühle ich mich um einiges wohler und vor allen Dingen muss ich nicht alles suchen, denn (fast) alles hat seinen festen Platz. Auch beim Renovieren ist es einfacher, man muss keine ganze Schrankwand mehr weg bewegen, die beiden Schränkchen nehm sogar ich als Frau fast so unter den Arm.

Mein Leben hat das ausmisten sehr bereichert, ich bin viele Dinge gut losgeworden und andere freuen sich nun darüber. Und man entwickelt irgendwann auch seine eigenen Praktiken, aber das Grundprinzip ist geblieben. Aber es gibt da leider einen kleinen Haken…. man wird eigentlich nie wirklich fertig, denn ausmisten muss man in seinem Leben immer wieder.

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