Rezension: Shades of Hä? von Ralf „Linus“ Höke

Titel:Shades of Hä?
Autor:Ralf „Linus“ Höke, André Sedlaczek (Illustr.)
Erscheinungsdatum:12. Dezember 2012
ISBN:978-3-8303-3331-9
Seitenanzahl:96
Verlag:Lappan


Klapptext:
Es passiert täglich. Eine Frau legt nach der Lektüre von „Shades of Grey“ das Buch zur Seite und formt mit bebenden Lippen einen Satz, der für Männer nicht folgenschwerer sein könnte: „Das will ich auch“. Aber was bloß? Dieses Buch hilft dem unbedarften SM-Neuling. Es fasst die wahrhaft fesselnde Handlung des Originals verständlich zusammen, vermittelt spielerisch das nötige Basiswissen im Bereich BDSM und gibt praxisorientierte Heimwerkertipps für den Bau des nötigen Rüstzeugs. Und damit ist es: Die perfekte Bettlektüre für den Mann!

Fazit:
Es gibt Bücher über, die man immer mal wieder stolpert. „Shades of Hä?“ ist genau ein solches.

Einige von euch werden sich sicherlich jetzt fragen „Hä?“. Genau, es geht nicht um „Shades of Grey“, sondern um „Shades of Hä?“.

Aber worum geht es in diesem 96 Seiten starkem Buch? Einfach erklärt, es ist ein „Ratgeber“ für alle Männer, deren Frauen das Original gelesen haben und nun der Meinung sind all jene Praktiken mal ausprobieren zu wollen. Es ist aber vor allen Dingen ein „Ratgeber“ wie man seine Frau vom Lesen der Lektüre abhalten kann oder, falls es dafür schon zu spät ist, wie man(n) mit den folgen leben kann.

Kurz es ist reine Satire, aber die ist echt gut gemacht und ich habe so einige Male gestern auf dem Rückweg von der Buchmesse in der Bahn grinsen müssen oder auch heftig mit dem Kopfschütteln müssen. Mir persönlich hat die „Selbsthilfegruppe“ für geschädigte Männer sehr gut gefallen und ich hätte gerne mehr über deren Treffen gelesen. Ich denke sogar das man diesen Teil hätte sogar so weit ausbauen hätte können, als dass man das „Wissen“ was in diesem „Ratgeber“ vermittelt wird, darin hätte einbauen können. Aber ein „normales“ Buch liest der Durchschnittsmann nicht (und alle anderen bräuchten dieses Buch wohl nicht da sie dann ja Christian Grey wären).

Der Text wird von sehr netten Zeichnungen unterbrochen, genauso wird das neu erlernte „wissen“ immer wieder mit kurzen „Tests“ abgefragt und so kann der Leser selbst erkennen, wie weit sein Wissen gereift ist.

MützeMützeMützeMütze

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