Rezension: Schunkelfieber von Petra Brumshagen

Ich freue mich euch heute Schunkelfieber von Petra Brumshagen vorstellen zu dürfen, aber mein erster dank geht an Petra Brumshagen und den Querverlag die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Klapptext:

Brezn und Dirndl statt Pommes und Jeans – Tollpatsch und Pechvogel Vicky tauscht ihr Leben in Bochum gegen eine neue Stelle in München ein, denn endlich scheint ihr Traum von einer Karriere in der Werbebranche wahr zu werden. Dass sie dafür von ihrer geliebten Heimatstadt im Ruhrgebiet Abschied nehmen und sich auch noch ziemlich verbiegen muss, verdrängt sie einige Zeit. Doch der Schmerz über den Verlust ihrer besten Freundin Toni sitzt tief. Schließlich hat Vicky sich vor ihrem Umzug in die langjährige Gefährtin verliebt und damit die Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Doch für Vicky gibt es kein Zurück mehr. Die neue Stadt, die neuen Gesichter, der neue Traumjob – sie ist sicher: In der Bayernmetropole hat ihr Leben endlich eine Chance auf eine deutliche Kehrtwendung.

Aber nicht alles ist Gold, was glänzt. Zum Beispiel Vickys Chefin Annabell, in die sie sich prompt bei der ersten Teamsitzung verknallt. Hatte Toni schließlich doch recht, als sie Vicky vor den Münchnerinnen gewarnt hat?

Vicky muss schließlich erkennen, dass ihr Leben auch in München wieder zu dem wird, was es auch schon in Bochum war: vollkommen chaotisch. Und dann steht auch noch Toni vor ihrer Tür und macht den Wahnsinn perfekt.

Meine Meinung:

Schon vor einiger Zeit (im April wohl bemerkt) hatte ich plötzlich eine Mail im Postkasten (eigentlich kommen Mails immer plötzlich 😉 ), hierin fragte Petra Brumshagen ob ich sie mit in meine „Seiten rund ums Buch“ mit aufnehmen würde, das tat ich gern und so kamen wir darauf das ich auch Bücher rezensiere. Sie fragte dann wie ich da vorgehe, ob man mir einfach was zuschicken könnte. Ich muss ehrlich sagen, einfach zuschicken ist immer ein wenig blöd, denn Bücher kosten Geld und wenn es nun gar nicht mein Genre ist und es mir nicht gefällt und ich schreibe nur deswegen eine schlechte Rezension find ich das auch doof und vielleicht hätte das Buch ja jemanden anderen wirklich gefallen. Denn wenn ich Bücher gestellt bekomme versuche ich die auch immer so schnell wie möglich zu lesen und zu Rezensieren, dadurch wächst mein „privater“ SuB übrigens immer im Frühjahr und Herbst bedrohlich 😀  Danach war lange Zeit Funkstille…. bis vor einigen Wochen, da meldete sie sich wieder das ihr neues Buch Schunkelfieber nun demnächst erscheint und schickte mir gleich den Klapptext mit dazu. Der gefiel mir und ich wusste es könnte was für mich sein. Anfang September hielt ich nun Schunkelfieber in den händen und es kam direkt nach dem Aktuellen Buch dran, auch wenn ich gerade aus einer fantastischen Fantasie Welt aufgetaucht war (die Rezi dazu folgt noch 😀 )und eigentlich nicht wirklich Lust hatte nun ein „Frauenbuch“ zu lesen. Aber wie schon gesagt hasse ich es solche Bücher lange liegen zu lassen und fing an zu lesen…

Es geht um Vicky die ihr Volontariat in München in einer Werbeagentur anfängt, dafür muss sie aber von Bochum nach München ziehen, in eine neue WG und das fällt ihr alles andere als leicht, auch wenn Chris, ihr neuer Mitbewohner super nett ist und mit ihr voll auf einer Wellenlänge fehlt ihr doch ihre alte WG und Toni. Ja mit Toni ist das nämlich so eine sache, die beiden sind seit Kindertagen befreundet, beste Freundinnen aber zuletzt hat sich da mehr entwickelt zwischen den beiden, etwas was liebe sein könnte.

Ich möchte euch nicht zuviel voraus nehmen, aber sie trifft dort ihre Chefin Annabell, übrigens Tonis Schwägerin, die alle nicht mögen und Vicky das gar nicht versteht denn sie sieht doch so toll aus und ist doch so nett.  Ok, im Klapptext steht schon das Vicky sich in Annabell verknallt und das dass nicht gut gehen kann, könnt ihr euch glaube ich an drei Fingern selbst abzählen.

Obwohl ich keine Lust auf einen „Frauenroman“ hatte, hat mich Schunkelfieber nach den ersten Seiten direkt gefesselt, Petra Brumshaben versteht es den Leser mit nach München zu nehmen und uns die schrille Werbewelt einzuführen wo schon mal Meetings im Badezimmer oder Schlafzimmer stattfinden. Außerdem finde ich es genial das sie wirklich einen mit der Nase drauf stößt das man Leute nicht nur nach ihrem äußeren beurteilen soll. Wie sie es genau macht habe ich hier mal ausgeklammert, denn das solltet ihr echt selbst lesen. Es gibt somit wirklich eine „Moral der Geschicht“, nämlich die das man eben Leute nicht ihren Charakter ansehen kann. Die ganze Story ist sehr schlüssig und gerade so spannend geschrieben das sie als wunderbar unterhaltsame Lektüre durchgeht und die ich jederzeit ohne bedenken weiter empfehlen würde.

…ach ja, nachdem mein Schatz den Klapptext gelesen hat meinte er als die anti Leseratte des Planeten sogar das dies etwas für ihn sein könnte… naja bis ich ihm sagte es sei ein typischer Frauenroman….

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