Rezension: Schneller als der Tod erlaubt: Ein Rettungssanitäter berichtet von Georg Lehmacher

Titel:Schneller als der Tod erlaubt: Ein Rettungssanitäter berichtet
Autor:Georg Lehmacher
Erscheinungsdatum:11. Januar 2013
ISBN:978-3404607297
Seitenanzahl:304
Verlag:Bastei Lübbe

Klapptext:
In ihrem Beruf geht es oft um Leben und Tod. Ob Massenkarambolage oder Messerstecherei, die Arbeit der Rettungssanitäter ist nichts für schwache Nerven. Mehr als dreißig Jahre ist Georg Lehmacher nun schon im Dienst und hat dabei die unterschiedlichsten Geschichten erlebt: Tragische, als er traumatisierte Kinder betreut, die den Unfalltod des eigenen Vaters mit ansehen müssen. Aber auch solche, die von dem Glück erzählen, überlebt zu haben. So wird er zu einem völlig zerfetzten Unfallwagen gerufen, neben dem er die Autofahrerin und deren Sohn fassungslos und unverletzt antrifft. Erleben Sie mit, was passiert, wenn der Notruf geht – dieses Buch macht Gänsehaut!

Fazit:

Dieses Buch lag leider ein paar Wochen auf meinem SuB, woran dies lag? Hmm im Nachhinein kann ich es gar nicht so genau sagen, denn dieses Buch ist eindeutig gut. Nicht so ein gut wie man es bei Romanen die frei erfunden worden sind sagen würden, gut in dem Sinne das ich mich durch die Geschichten die dort erzählt werden, oder mehr Lebenseindrücke, sehr gut unterhalten gefühlt habe. Auch der Schreibstil war einer bei dem ich sage „Das lese ich gerne“.

Worum es überhaupt in diesem Buch geht? Naja, der Klapptext sagt ja schon einiges aus, ich mag dazu noch sagen dass es tolle Erlebnisberichte aus dem Rettungsdienst sind. Und zwar aus den letzten 30 Jahren. Vieles was heute normal ist für einen Rettungswagen, war vor 30 Jahren noch nicht einmal denkbar. Die Technik, aber auch das Wissen rund um die Notfallmedizin hat sich seitdem stark entwickelt und das ist auch gut so.

Beim lesen bemerkt man wie die Jahre voranschreiten, vom RTW in dem außer einer Liege anfangs „fast nichts“ drin ist, bis in die heutige Zeit, in dem in so ein RTW fast ein halbes Krankenhaus mitfährt, wie es bei einem Notarztwagen aussieht mag ich mir kaum vorstellen.

Auch die einzelnen Geschichten die erzählt werden sind sehr unterschiedlich, mal mit einem Ausgang wie er wirklich nur im Buche stehen kann, dann mal wieder abgrundtief traurig. Es ist eben das wahre Leben und in diesem kann man nicht immer auf ein „Happy End“ hoffen.

Ich muss sagen das mich dieses Buch wirklich sehr positiv überrascht hat, ich habe zwar gehofft das es ähnlich gut sein würde, hatte aber die unbegründete Angst das es mich schnell langweilen würde…
Ich gebe gerne und voll verdiente

MützeMützeMützeMützeMütze

2 Gedanken zu “Rezension: Schneller als der Tod erlaubt: Ein Rettungssanitäter berichtet von Georg Lehmacher

  1. Hallo und guten Morgen,

    das mit der „nur“ Liege in einem Rettungswagen kann man sich aus heutiger Sicht nur schwer vorstellen oder?
    Aber ich denke, ist wie bei allen Sachen auf der Welt alles hat mal klein angefangen.

    LG..Karin..

    1. Beim Lesen hat man deutlich gemerkt wie „schlecht“ ausgestattet die Wagen früher waren im Gegensatz zu heute. Klar gab es da auch schon mehr als „nur“ die Liege, aber heute ist es ja schon mehr ein fahrendes Krankenhaus.

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