Rezension: Oh. Mein. Gott. von Meg Rosoff

Titel:Oh. Mein. Gott.
Autor:Meg Rosoff
Erscheinungsdatum:23. August 2013
ISBN:978-310066070
Seitenanzahl:240
Verlag:Fischer

Klapptext:

Am Anfang war Bob. Und Bob schuf den Himmel und die Erde und die Tiere auf den Feldern und im Meer und fünfundzwanzig Millionen andere Arten, darunter auch haufenweise wunderhübsche Mädchen. Und all das schuf er in sechs Tagen. Sechs Tage! Herzlichen Glückwunsch, Bob! Kein Wunder, dass die Erde so ein Durcheinander ist.
Stellen Sie sich vor, Gott ist ein ganz normaler Teenager. Er ist faul, sorglos, denkt nur an sich, ist verrückt nach Sex – und kurz davor, Lucy kennenzulernen, das schönste Mädchen der Welt. Lasst uns beten, dass er sich nicht in Lucy verliebt – denn jedes Mal, wenn Bob sich verliebt, endet es im Desaster.

Fazit:

Dieses Buch habe ich auf der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr entdeckt als ich auf dem Stand des Verlages mich umgeschaut hatte. Es ist mir so gut in erinnerung weil ich die ersten (sicher) 20 Seiten direkt vor Ort angelesen habe und das Buch nur schweren Herzens wieder zurück gestellt habe. Mein entschluß war sicher, das Buch kommt auf meinen SuB!
Einige Monate später war es so weit und nun endlich habe ich mir die Zeit frei geschaufelt es zu lesen. Aber alls kam anders als ich auf der Messe noch dachte…
Eins vorweg, rein handlwerklich hat der Autor einen tollen Job gemacht, die Korrektur durch den Verlag war auch sehr gut (ok einmal fehlende Anführungszeichen sind mir aufgefallen… aber mein Gott auf so vielen Seiten ist da nicht wirklich der Rede wert!). Womit ich letztendlich ein Problem hatte war wohl eher mit meinen persönlichen vorstellungen.

Es geht um Bob der an den Job „Gott der Erde“ nur gekommen ist weil seine Mutter ihn in einer Runde Poker gewonnen hat und an ihn weiter gereicht hat. Bob ist eigentlich noch ein Teenager und entsprechend motiviert was Arbeit belangt. Daher geht es auf der Erde auch so zu, wie wir es kennen. Kein wunder wenn ein Teenager die Verantwortung trägt. Mr. B, Bobs „Assistent“ kümmert sich hauptsächlich darum zumindest die größten Katastrophen zu bearbeiten.
Naja, vermutlich ist die größte Gefahr wenn sie Bob verliebt und genau das tut er… in einen Menschen.

Und genau darum dreht sich das ganze Buch, ab und an kommt seine Mutter auf ganz komische Gedanken, auch ein „Eck“ kommt darin vor mit einem eigenen kleinen Handlungsstrang und auch Mr. B kommt nicht zu kurz.
Ich empfand es nicht als allzu sehr vorhersehbar, aber doch fing mich das Buch auf eine ganz eigene Art und Weise irgendwann an zu nerven, wie ein verliebter Teenager und doch wollte ich wissen wie es weiter geht.

Ich habe mir schon während des lesens überlegt wi viele Mützen ich vergeben mag, mal waren es nur 2, mal 4.

Ich habe mich letztendlich entschlossen

MützeMützeMütze

zu vergeben, denn einerseits habe ich mich gut unterhalten gefühlt, andererseits glaube ich nicht das es ein Buch ist was ich jemals wieder lesen werde.

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