Rezension: Nacht des Zorns von Fred Vargas

Titel:Nacht des Zorns
Autor:Fred Vargas
Erscheinungsdatum:12. März 2012
ISBN:978-3351033804
Seitenanzahl:454
Verlag:Aufbau Verlag

Klapptext:
Glühend steht die Sonne über Paris, als eine verängstigte Dame Kommissar Adamsberg aufsucht: Ihre Tochter Lina hat das „Wütende Heer“ gesehen – der Legende nach kündigt dieser Geisterzug Todesfälle an. Vier Opfer sah Lina in dem Heer, und als der erste Mann spurlos verschwindet, zögert Adamsberg nicht lange. Er bricht in die kühlen Wälder der Normandie auf, wie immer geleitet allein von seiner Intuition. Bevor er die Fährte jedoch aufnehmen kann, wird ein Anschlag auf einen einflussreichen Pariser Geschäftsmann verübt, man ruft ihn zurück. Kaum aber hat der Kommissar dem Städtchen Ordebec den Rücken gekehrt, erfüllt sich Linas Vision erneut. Adamsberg ist sicher: Jemand bedient sich des mittelalterlichen Mythos, um ungestört zu morden. Für den Kommissar beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Fazit:
Der beste Vargas aller Zeiten… Kann man so eine Rezension beginnen? Das hört sich doch eher so an wie das klassische Pressezitat auf der Rückseite des Umschlags. Doch es ist, wie es ist: Ich war von Anfang an gefesselt und habe das Buch tatsächlich in einem Zug durchgelesen, weil ich es einfach nicht weglegen konnte.
Nun zum Inhalt: Ermittler ist wieder Kommissar Jean-Bapiste Adamsberg, der im Falle einer alten Legende ermittelt. Diese handelte von mittelalterlichen Reitern, die schon vor hunderten von Jahren aktiv waren und die jagten, die sich Verbrechen schuldig machten. Der Kommissar ermittelt jedoch nicht nur in dieser Legende, sondern deckt ebenso die Ungerechtigkeiten der heutigen französischen Justiz auf. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in dieses Gebiet und die Geschichte beginnt sich, typisch für einen Varga Krimi, zu verstricken- die Auflösung ist spannend bis zum Ende, bei dem Kommissar Jean-Bapiste Adamsberg wie üblich wieder sehr unkonventionelle Mittel und Weg e findet, für umfassende Gerechtigkeit zu sorgen und dabei stets seine wieder sehr individuelle Persönlichkeit zu bewahren. Die Autorin versteht es auch wieder ihre Charaktere ihre typischen, Eigenheiten ausleben zu lassen und den Leser damit mehr als einmal zum Schmunzeln zu bringen.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, das durch versteckten Witz und sprachliche Intelligenz glänzt. Ich kann den nächsten Teil nicht erwarten….
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