Rezension: Mörderische Aussichten von Anne George

Klapptext des Verlages:

Schon wieder eine Hochzeit! Aber diesmal ist Mary Alice gar nicht erfreut: Dieses kleine blonde Biest namens Sunshine, das sich ihren Sohn geangelt hat, ist doch nur hinter seinem Geld (beziehungsweise dem von Mary Alice) her … Die schlimmsten Befürchtungen über die gar nicht feine Herkunft der Auserwählten bestätigen sich beim ersten Besuch von Mary Alice, zu dem sie Patricia Anne natürlich mitnimmt. Als erstes stolpern sie in der nicht gerade eleganten Behausung der angeheirateten Familie (einem Wohnwagen) gleich mal über eine Leiche. Worauf die Dinge ein klein wenig hektisch werden. Und dann immer schockierender. Kann es wahr sein, dass Sunshines Mutter ihre Brötchen mit Sexfilmen verdient?!

Meine Meinung:

Puuuh, es gibt Bücher bei denen man sagt „Gott sei dank bin ich fertig!“. Leider war dieses genau so eines. Es hat es nicht geschafft mich in seinen Bann zu ziehen.

Aber mal von vorne, denn wenn mir ein Buch nicht gefällt möchte ich das auch begründen.

Es geht eigentlich ganz gut los, die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, die Handlungsorte, alles was ein gutes Buch so braucht, Handwerklich hat die Autorin alles richtig gemacht. Aber dann kommt auch schon das ABER. Bis Seite 62 gibt es „nur“ Vorgeplänkel  Bei einem 400 Seiten Buch mag das noch in Ordnung sein, aber ich hatte gehofft das die Leiche bis spätestens Seite 40 (also nach rund 10%) auftaucht. Naja… aber dann ging für mich der Schrecken erst richtig los. Statt das die beiden, sympathischen alten Damen so richtig ermitteln und auf jeder Seite ein wenig näher des Rätsels Lösung kommen. Also warum lag die Leiche da wo sie lag und warum ist Sushine verschwunden. Aber stattdessen wird Seitenlang jedem neuen Protagonisten erklärt was bis dahin bekannt ist. Irgendwann bin ich dabei fast eingeschlafen und fing an quer zu lesen und musste mich immer wieder ermahnen nix auszulassen. Also eher unbewusst, aber es stand ja eh immer das selbe dort nur mit anderen (oder teilweise ähnlichen Worten). Klar wurde es zum Ende hin wieder spannender, aber 100 – 150 Seiten hätte man dieses Buch vermutlich gut zusammenkürzen können.

Unterm Strich habe ich mich leider gelangweilt und mir hat das Buch leider so gar nicht gefallen. Und ich kann leider auch nur

MützeMütze vergeben.

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