Rezension: Kaufen Sie dieses Buch oder ich schlage diesen Hund von David Thorne

Basics:

Titel:  Kaufen Sie dieses Buch oder ich schlage diesen Hund
Verlag:  riva Verlag
ISBN:  978-3-86883-192-4
Preis:  9,99
Seiten:  272

Cover:

Das Cover ist einfach süß, ich könnte den Hund den ganzen lieben langen Tag knuddeln. Klar zum Titel passt es 100% 😀

Daher hier auch

Klapptext:

 

David Thorne fand, dass Chiropraktiker ohnehin keine echten Ärzte seien, und sah es deshalb auch nicht ein, seine Rechnung mit echtem Geld zu bezahlen. Also schickte er seinem Chiropraktiker kurzerhand eine E-Mail mit dem Bild einer selbst gemalten Spinne, deren künstlerischen Wert er exakt auf den Rechnungsbetrag von 233,95 Dollar schätzte, womit er die Angelegenheit als erledigt ansah. Seine einzige Erklärung, warum der Chiropraktiker diese wundervolle Bezahlung nicht akzeptieren wollte, war, dass die Spinne lediglich sechs Beine hatte.

Als er diese Korrespondenz online stellt, erhält seine Website www.27bslash6.com so viele Besucher, dass der Server zusammenbricht. Als die Zeichnung der Spinne auf eBay einen Käufer findet, der sich danach weigert zu bezahlen, ist diese Meldung in allen Medien. Innerhalb kürzester Zeit hat er eine riesige Fangemeinde, die seine Kommunikation mit diversen Menschen online verfolgt.

Mittlerweile hat David Thorne Kultstatus erreicht und seine Homepage verzeichnet gigantische Klickraten. Für dieses Buch hat er die besten E-Mails und Essays zusammengestellt, aber auch Material, das für das Internet zu heikel war.

 

Genau darum geht es in dem Buch, David Thorne ist wohl größte Nervensäge des Internets und man kann nur froh sein wenn man von ihm keine Email in seinem Posteingang vorfindet…. Auch der Klapptext passt zu 100%

 

Meine Meinung:

Ganz ehrlich? Gute Idee aber nicht meins.

Es ging gut los, die Spinnenstory ist echt gut umgesetzt, ich habe gelacht, mich amüsiert und zwar auf die Kosten von Davids Mailpartnern die er in den Wahnsinn trieb. Aber das ganze Buch ist voll mit solchen absurden Dingen und nach sehr kurzer Zeit ging mir das nur noch auf die Nerven. Es kam nix neues. Immer trieb er sein Gegenüber in den Wahnsinn und das, wenn man es genau nimmt, immer mit der selben Masche. Das dass bei ihm noch niemand umgedreht hat wundert mich. Was mir Anfangs noch gefiel störte mich mit der Zeit, denn wenn ich als Kind bockig war habe ich (nicht per Email sondern im echten Leben) so reagiert wie David wenn ich jemanden zur Weißglut bringen wollte. Es wurde mir schnell zu Kindisch. Einige Passagen waren immer mal wieder doch sehr gut, aber vieles nervte.

Ich habe einige Zeit darüber gegrübelt wie viele Mützen ich vergeben soll. Meine erste Intuition waren maximal 2, das war mir aber doch zu wenig weil das Buch doch einige gute Passagen hatte. Nachdem ich jetzt fast 2 Wochen darüber mit mir selbst diskutiert habe, habe ich mich entschieden

zu vergeben. Der Ansatz ist gut, evtl. würde es im englischen besser rüber kommen, aber mich hat es leider nur teilweise überzeugt.

 

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