Rezension: Im Schatten des Feuerbaums von Carla Federico

Heute ist eine kleine Premiere, genau diese Rezension, denn sie stammt aus der Feder meiner neuen Bloggerkollgin, noch hat sie sich noch nicht vorgestellt, aber das kommt sicherlich auch bald. Die Rezension ist ein wenig anders als ich sie schreibe, sie hat eben ihren eigenen Stil, aber die Mützen sind ein muss Zwinkerndes Smiley

So hier nochmal die Eckdaten zu dem Buch:


Santiago de Chile zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Hier kämpfen die beiden jungen Frauen Victoria und Aurelia um die Erfüllung ihrer Lebensträume. Aurelia ist eine begabte Malerin und wird bereits als Jahrhunderttalent gerühmt. Doch als der reiche Bankierssohn Tiago um sie wirbt, stellt sie ihre Berufung hinter ihr Liebesglück. Während Victoria für die Rechte der Frauen und Arbeiter streitet, gerät Aurelias Ehe in Gefahr, denn der beste Freund ihres Mannes macht ihr heftige Avancen. In der Glut der Atacama-Wüste entscheidet sich das Schicksal der beiden Frauen … Süffig, spannend, exotisch!

Die Geschichte, zeigt den Lebensweg zweier Freundinnen der unterschiedlicher nicht sein könnte. Nur weil sie an einem Punkt unterschiedliche Entscheidungen getroffen haben und dadurch so weit reichende Schienen für ihr weiteres Leben gelegt haben. Die Entwicklung die sie deswegen durchmachen mussten und den Einfluss der herrschenden Umgebung teils ausgeliefert waren, aber trotzdem den Kampf nie aufgeben haben.

Die Grundgeschichte, könnte sehr mitreißend sein, jedoch wird der Lesefluss und die Fesselung an die Geschichte leider immer wieder durch Verzettelung in Einzelheiten (z.B. stumpfe Aufzählung von….) oder Fachbezeichnungen mit denen ein normaler Leser nichts anfangen kann wie z.B. Hedonismus oder Kauterisieren unterbrochen. Auch sollte man für dieses Buch ein großes Interesse für Geschichtliche Entwicklungen mitbringen, denn die wird manchmal bis ins kleinste Detail erzählt. Die Autorin hätte öfter mal „Kurz und Gut“ denken sollen.

Das Cover würde mich mehr ansprechen, wenn das Bild aus dem Buch verwendet würde. So hat es nur wenig mit dem Inhalt und dem Titel zu tun.

Der Klapptext könnte interessanter geschrieben werden und ist meiner Meinung nach leider auch nicht ganz richtig, denn Aurelia ist zum Anfang kein Jahrhunderttalent.

Auch das Schicksal der beiden entscheidet sich meiner Meinung nach nicht in der Atacamawüste.

„Kurz und Gut“ 😉 ein Buch mit verschenktem Potenzial

 

Wir beide haben lange über dieses Buch diskutiert ob 3 oder 4 Mützen, daher haben wir uns auf :

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bis

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geeinigt.

Ein Gedanke zu “Rezension: Im Schatten des Feuerbaums von Carla Federico

  1. Hallöchen liebe Christina! 🙂

    Ich wünsche dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag 🙂 Lass dich feiern und genieß deinen Ehrentag in vollen Zügen!

    Liebe Grüße!
    Saskia

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