Rezension: Historischer Atlas von Mittelerde von Karen Wynn Fonstad

Ab und zu kommt es auch bei mir mal vor, eine Gastrezension erscheint. So wie heute. Rezensiert hat hier Alicia, vielen lieben dank dir dafür.

Klapptext vom Verlag:

Der maßgebliche Führer zu den Schauplätzen von Tolkiens großen Werken in Mittelerde

Ein umfassender Atlas, der die Entwicklung Mittelerdes bis zum Beginn des Vierten Zeitalters darstellt.

Über hundert Karten zeichnen die Reiserouten von Bilbo, Frodo und den Gefährten nach und geben einen unvergleichlichen Einblick in die Landschaften, die großen Schlachten und die Bauwerke aus dem Ersten, Zweiten und Dritten Zeitalter Mittelerdes.

Der Atlas enthält neben physikalischen Übersichtskarten zahlreiche geologische Karten, dazu politische Karten, Detailkarten wichtiger Regionen, Behausungen, Geländequerschnitte, Karten zu Klima- und Vegetationszonen, zu Sprachen und Bevölkerungsverschiebungen, Truppenbewegungen etc. Ein Standardwerk, für Kenner Mittelerdes unentbehrlich.

 

Alicias Meinung:

Der neu aufgelegte „Historische Atlas von Mittelerde“ ist mehr als nur ein absolutes Muss für jene Tolkien-Fans, die auch in unseres Welt immer mit Stadtplan in den Urlaub fahren und nun auch den Weg ihrer fiktiven Helden ganz genau nachvollziehen wollen. Die kurzen Einführungstexte zum jeweiligen Zeitalter und der abgebildeten Region bieten außerdem eine exzellente Zusammenfassung für all diejenigen, die bei den ausufernden Nebenhandlungen des Silmarillions bisher leicht den Überblick verloren und über all den selbst gezeichneten Stammbäumen vergessen haben, welche Personen die Geschichte Mittelerdes in welcher Weise lenkten.

Besonders interessant sind aus meiner Sicht die Karten zu Valinor und dem geraden Weg, der noch immer dorthin führt und den ich mir bislang nie so wirklich vorstellen konnte. Auch die Wanderungen der verschiedenen Elbenvölker werden endlich greifbar und die thematischen Karten zum Mittelerde des Dritten Zeitalters beantwortet alle offen Fragen zu Vegetation, Landschaftsformen, der Verbreitung der Sprachen und manchem mehr.

Schade nur, dass die historischen Atlanten von unserer eigenen Welt vergleichsweise nur so wenige Jahrtausende zurückreichen…

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