Rezension: Himmel über der Hallig von Lena Johannson

Basics:

Titel:  Himmel über der Hallig
Verlag:  Aufbau Verlag
ISBN:   978-3-352-00831-3
Preis:  9,99
Seiten:  144

Cover:

Bei dem Cover kam bei mir direkt Urlaubsfeeling nach Meer auf. Natürlich ist auch der Himmel zu sehen so das sich das der Kreis zum Titel wieder schließt. Sehr schön!

 

 

Klapptext:

Eiland des Glücks

Die Kunsthistorikerin Lea erfährt, dass es auf einer Hallig ein Objekt gibt, dessen Herkunft unklar ist: eine Christus-Figur, die das Meer im 19. Jahrhundert angespült hat. Da Lea nach einer schweren Operation viel Zeit hat, macht sie sich zu Recherchezwecken auf nach Hooge – und verfällt sofort dem Zauber des winzigen Fleckchens Erde. Als sie dort dem Sylter Orgelbauer Christoph begegnet, verliebt sie sich. Gemeinsam spazieren sie stundenlang auf dem Deich, können über alles reden, genießen die Idylle und beschließen, gemeinsam auf Hooge zu bleiben. Doch als sich ein Insulaner schwer verletzt und ärztliche Hilfe erst Stunden später naht, wird Lea unsicher – und die Schatten ihrer Krankheit kehren zurück.

 

Der Klapptext verrät schon genau das was der Leser erwarten kann. Eine schöne Liebesgeschichte auf Hooge mit ein wenig mystischen.

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich in 2 Nächten durchgelesen. Ich wollte Abends jeweils eigentlich immer nur ein paar Seiten lesen. Naja ich habe in der ersten Nacht gelesen bis mir Endgültig die Augen zu zu fallen drohten. In der zweiten dann bis ich das Ende erreicht hatte.

Es ist kein Buch was besonders Spannend oder Aktionreich ist. Es fließt dahin, der Schreibstil ist einerseits „langweilig“ weil nicht sooo viel passiert aber trotzdem total fesselnd. Es ist ein Buch zum Entspannen, zum Lesen am Strand. Aber hier sollte man vorsichtig sein, denn dort besteht dann definitiv die Gefahr eines Sonnenbrandes.

Die Geschichte ist in erster Linie eine Liebesgeschichte, zwischen zwei Menschen die beide beruflich auf Hooge sind. Die eine macht „Hand gegen Koje“, der andere ist Orgelbauer. Sie will außerdem etwas über ein mysteriöses Kreuz heraus finden welches in der Kirche hängt. Es ist eine Geschichte voller Sehnsucht und wenn mehr Leute dieses Buch entdecken wird Hooge wohl bald von Touristen überfallen. Denn die Hooger werden als sehr nettes, aber dennoch sehr eigenes Volk beschrieben. Es sind wirklich „Typen“ mit dabei, so wie man es aus dem Norden kennt.

Apropos Norden, hier habe ich doch etwas gefunden was ich nicht sooo gut fand. Lea kommt aus der Nähe von Bremerhaven gebürtig. Genauer gesagt nördlich davon. Das fand ich nicht wirklich schlimm, denn aus der Ecke komme ich Gebürtig auch. Worüber ich gestolpert bin war einfach das sie sich über den Hooger Wind beschwert hat. Klar auf einer Insel ist das Wetter immer noch ein wenig rauer, aber auch in Bremerhaven (oder wo sie genau herkommt) ist der Wind sehr rau. Ich wohne jetzt in Hamburg und wenn die Hamburger anfangen zu sagen es ist Orkan finde ich es erst angenehm weil ich so einen Wind gewohnt bin. Entweder ist Lea sehr abgestumpft durch ihren jetzigen Wohnort oder es war der Autorin nicht wirklich bekannt.

Aber ganz ehrlich? Das war das einzige was mir negativ aufgestoßen ist. Und wenn es nur das ist finde ich es in der Summe nicht wirklich schlimm 😉 und bin der Meinung das man dieses Buch unbedingt lesen muss.

Daher vergebe ich auch gerne:

2 Gedanken zu “Rezension: Himmel über der Hallig von Lena Johannson

  1. Vielen Dank für die schöne Rezension und für die fünf Mützen. Kann man in diesem Sommer gut gebrauchen 😉
    Übrigens, ich bin auch ein waschechtes Nordlicht und war von dem Wind auf Hooge trotzdem manchmal einfach überwältigt und auch erschöpft. 🙂

    Herzliche Grüße,
    Lena

    1. Vielen dank für den Kommentar. Was Wind anbelangt bin ich sehr abgehärtet, wenn die meisten schon stöhnen bemerke ich ihn kaum. Für mich ist Windstärke 8 gerade mal ein laues Lüftchen, und wenn richtig Sturm ist fange ich an mich erst wohl zu fühlen 😀 Ich erinnere mich immer gerne an eine Fährüberfahrt über den Ärmelkanal, ich glaube es war Windstärke 8 oder so, die sind gerade noch so ausgelaufen. Während die Toiletten total verstopft waren und die Leute alle ihre Tüten vor den Gesichtern hatten stand ich draußen und genoss die Wellen und den Wind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.