Rezension: Geisterritter von Cornelia Funke

Titel:Geisterritter
Autor:Cornelia Funke
Erscheinungsdatum:August 2011
ISBN:978-3791504797
Seitenanzahl:256
Verlag:Dressler

Klapptext:
Heulende Geister, tapfere Ritter, wilde Abenteuer! Der große Kinderroman von Cornelia Funke Jon Whitcroft hat es schwer. Seine Mutter und ihr neuer Freund schicken ihn aufs Internat nach Salisbury. Strömender Regen, dunkle Gemäuer, enge Flure, fremde Gesichter und ein Zimmer, das er sich mit zwei Mitschülern teilen muss. Jon ahnt nicht, dass dies bald seine geringsten Sorgen sein werden. Denn in seiner sechsten Nacht im Internat erscheinen plötzlich drei Geister unter dem Fenster seines Zimmers und starren zu ihm herauf. Doch zum Glück gibt es jemanden in Salisbury, der sich mit Geistern auskennt … Spannende, lustige, fesselnde Freundschafts- und Internatsgeschichte – mit wunderschönen ganzseitigen Illustrationen von Friedrich Hechelmann.

Fazit:

Cornelia Funke ist den meisten durch die Tintenherz Trilogie bekannt. Mir natürlich auch. Und da ich von dieser Trilogie so begeistert war, waren meine Ansprüche an dieses Buch vermutlich von vorn hinein höher als wenn ich noch nichts von ihr gelesen hätte das mich dermaßen begeistert hat.

Wer nun denkt dies wird ein verriss, dem sei gesagt, ganz sicher nicht. Aber es wird doch sicher in meine Wertung mit rein zählen.

Es geht um Jon, der auf ein Internat nach Salisbury muss. Schlecht nur, dass sich seine Mutter nicht für ihre Familiengeschichte interessiert, denn dann hätte sie sich sicher ein anderes Internat mit Ihrem neuen Lebenspartner ausgesucht. Denn in Salisbury warten nicht lebende, auch Geister. Und die sind nicht nur gut gesinnt. Er findet eine verbündete, die Großmutter von Ella, einer Klassenkameradin, ist eine Geisterfüherin und führt Touristen durch Salisbury und erzählt schaurige Geschichten. Mit den beiden hat er zwei kompetente Geisterkenner an der Seite. Aber das sind nicht seine einzigen verbündeten.

Die Geschichte hat viele Wendungen die selbst ich, die nun mal ja so gar nicht die Zielgruppe für dieses Buch fällt, nicht voraussehen konnte. Die Hauptfiguren sind sehr detailliert Beschrieben und man hat das Gefühl, man kann sie vor sich sehen. Sie sind lebendig. Auch der eine oder andere Geist ist lebendiger als man denkt, rein von der Beschreibung. Die Story selbst ist in sich schlüssig und spannend geschrieben. Ein wenig was zum gruseln ist auch dabei.

Das Ende ist ähnlich wie man es erwartet und doch ein anders. Ich weiß nicht wie ich euch das Beschreiben soll ohne etwas zu verraten.

Das Buch ist definitiv eine Leseempfehlung, eher für Jugendliche ab ca. 11/12, aber auch ich habe mich sehr gut Unterhalten gefühlt.

MützeMützeMützeMütze

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