Rezension: Gefangen in Harmony von Walter Greatshell

Basics:

Titel:  Gefangen in Harmony
Verlag:  Bastei Lübbe
ISBN:  978-3-404-20672-8
Preis:  8,99€
Seiten:  367

Cover:

Das Cover finde ich schön, ob passend mag ich nicht sagen, aber es spricht an, es fällt auf.

 

 

 

 

 

 

Klapptext:

 

Maddy Grant ist aufgewacht. Nach einem schrecklichen Unfall hat sie über ein Jahr im Koma gelegen. Nun haben Wissenschaftler einen Teil ihres Gehirns durch Elektronik ersetzt. Maddy kann wieder klar denken. Sie ist wieder sie selbst.
In dem kleinen Ort Harmony soll Maddy lernen, wieder ein normales Leben zu führen. Doch Harmony ist kein normales Dorf. Es steht auf keiner Landkarte. Und es gibt da noch andere Details, die nicht ins Bild passen.
Denn Maddy ist mehr als nur geheilt. Sie verarbeitet Informationen wie ein Computer, und sie kann aus einfachsten Dingen tödliche Waffen bauen – in Höchstgeschwindigkeit.
Vom Klapptext her erinnert mich dieses Buch ein wenig an iBoy, das war auch der Grund warum ich es unbedingt lesen wollte, denn iBoy war eines der Lesehighlights der letzten Zeit für mich. Aber wirklich passen tut der meiner Meinung nicht. Es kommt zwar alles drin vor, aber ich habe mir doch was anderes darunter vorgestellt.

Meinen Meinung:

Ich bin endlich durch. Wenn man diesen Satz liest weiß man schon es kann mir nicht wirklich gefallen haben. .Und ja es stimmt. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber die Umsetzung hat mir persönlich nicht gefallen. Ich denke da hätte man mehr raus holen können.

Aber mal von vorne. Maddy hat einen Unfall und wird nach einem Jahr im Koma Operiert und bekommt eine Art Minicomputer ins Hirn der mit diesem auch verbunden ist. Der Computer bestimmt zum Teil das denken von Maddy und auch ihr Handeln, oder vielleicht tut er auch noch mehr. Maddy ist durch die Operation ein Super-Hirn geworden, was ihr selbst aber nicht klar ist. Sie ist eine tödliche Maschine und ein Ass in Mathematik. Aber das ist nicht alles….

Wie gesagt, die Story ist gut, aber nun kommen wir dazu was mir das Lesevergnügen komplett genommen hat.

Am Anfang fiel es mir gar nicht so sehr auf. Aber irgendwann merkte ich das ich nicht gepackt werden von dem Buch, es fiel mir immer schwerer es wieder in die Hand zu nehmen und ich dachte darüber nach warum. Ich kann es euch sogar sagen. Orte und Personen sind so Oberflächig das ich mich damit nicht Identifizieren kann. Ich tauche nicht ein in die Geschichte. Bei wirklich, wirklich, wirklich guten Büchern ist es so das ich zwar lese aber nicht das Gefühl habe zu lesen sondern die Bilder und die Geschichte sich vor meinem inneren Auge von selbst abspielt (das sind dann die 6 Mützen Bücher). Bei guten sehe ich zumindest noch die Orte, und bei diesem? Nix! Es gibt eine Szene in der ein Krankenhaus eine rolle spielt. Ich wusste nicht wo das Krankenhaus ist, innerhalb einer Ortschaft, außerhalb? Aus dem Text den ich las konnte ich das nicht von vorne herein heraus lesen, später wurde mir klar das es wohl Innernorts gewesen sein muss, denn es folgte eine Verfolgungsjagd, und selbst bei der war erst nicht klar wo sie stattfindet….

Und genau das hat mir das Lesevergnügen leider komplett genommen, dennoch habe ich das Buch zu ende gelesen und war vom Ende mehr als Überrascht. Das ist meiner Meinung nach mehr als weit her geholt und komplett unrealistisch, so wie das endet hätte vorher schon etwas angemerkt werden müssen. Klar sind unvorhersehbare Enden toll, aber da sehe ich wieder so einige Ungereimtheiten, ich mag jetzt nicht sagen was, denn auch wenn dieses Buch absolut nicht mein Fall war, vielleicht ist es euer.

So leid es mir tut (gerade für den Autor der soviel Herzblut sicher hier rein gesteckt hat) kann ich nicht mehr als

vergeben. Wenn ich mehr geben würde, wäre ich anderen Büchern gegenüber ungerecht.

 

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