Rezension: Eine Tat wie diese von Amy Efaw

Basics:

Titel:  Eine Tat wie diese
Verlag:  Carlsen Verlag
ISBN: 978-3-551-31081-1
Preis:  12,90
Seiten:  416

Cover:

Das Cover finde ich interessant, wenn man sich es mal genau ansieht, sieht  man die Konturen einer schwangeren. Ansonsten ist es eher unauffällig.

 

Klapptext:

Die 15-jährige Devon ist Musterschülerin, verantwortungsbewusst und ein großes Fußballtalent. Doch jetzt sitzt ausgerechnet sie in Untersuchungshaft, angeklagt des Mordversuchs, der Misshandlung und Aussetzung. Denn das Baby, das in einer Mülltonne hinter dem Haus gefunden wurde, ist ihr Kind. Und niemand glaubt Devon, dass sie von der Geburt völlig überrascht wurde und im Affekt gehandelt hat. Eine mühevolle Suche nach der Wahrheit beginnt. Und dabei steht nicht weniger auf dem Spiel, als Devons Zukunft …

 

Also nur vom Klapptext her hört sich das Buch sehr unspektakulär an, dieser wird dem Buch meiner Meinung nach nicht gerecht.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich jetzt über einige Wochen begleitet. Ich habe mich einige Zeit damit erst einmal „so“ beschäftigt. Mir die Leseprobe zu Gemüte gezogen, 2 oder 3 Mal. Ich habe das Buch gelesen und ich durfte sogar beim Trailerdreh zu dem Buch mitwirken. Ich durfte auch vorab den Blog zu diesem Buch „testen“.

Wie ihr kennt den Trailer noch nicht? Schaut mal hier:

Aber nun mal zum Buch. Es hat mich sehr berührt, es hat mich sehr zum nachdenken angeregt und mich fast zum heulen gebracht.

In diesem Buch wird die Geschichte von Devon Davenport erzählt die ein Kind in einem Müllcontainer „entsorgt“ hat. Das Kind wird gefunden und kurze Zeit später auch Devon. Devon kommt daraufhin ins Jugendgefängnis und wartet auf ihren Prozess. Devon selbst kann sich an „diese Tat“ nicht erinnern… oder will es nicht. Nach und nach erfahren wir als Leser aber warum Devon so gehandelt hat, oder vielmehr wie es dazu kam das sie ihre Schwangerschaft nicht bemerkte oder nicht bemerken wollte und warum es dann so geendet ist wie es geendet ist.

Das Buch ist sehr gut geschrieben, es fesselt schon auf den ersten Seiten und das bleibt auch so bis zur letzten Seite, denn es werden immer mal wieder ein paar Details verraten anhand derer man immer mehr versteht warum Devon so gehandelt hat. Ich wusste am Ende nicht ob ich Devon immer noch als Täterin ansehe oder ob ich nicht so langsam Mitleid mit ihr bekommen sollte? Ich weiß, normalerweise würde ich nie für jemanden der so eine Tat begeht noch Mitleid empfinden… aber hier war es irgendwie anders… denn ich kannte die Geschichte hinter der Schlagzeile.

Ich möchte jetzt gar nicht noch mehr erzählen, ich könnte noch so viel zu diesem Buch sagen. Aber es ist einfach wunderbar, dieses schwierige Thema wurde so genial umgesetzt das mir nur eines übrig bleibt

Dieses Buch müsst  ihr unbedingt lesen, ich weiß das sind meine 2. sechs Mützen innerhalb kürzester Zeit, aber was soll ich machen? Das Buch ist nun mal dafür gemacht. Eine tolle Story die berührt, toll erzählt und spannend bis zur letzten Seite…

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.