Rezension: Ein Mann von Welt von Antoine Wilson

Die Eckdaten zu dem Buch:

Genre:
Gegenwartsliteratur
Erschienen:
Gepl. Erscheinung: 15.04.2013
Verlag:
Insel Verlag
ISBN:
978-3-458-17564-3
Preis:
19,95
Seiten:
324
Gebunden:
Gebunden

 

Cover und Klapptext

Inhalt

Oppen Porter, ein gutmütiger Riese, ein Kindskopf, stirbt. Glaubt er jedenfalls. 27 Jahre lang war sein Leben ereignislos, dann ging alles ganz schnell. Er hat seinen Vater begraben, er hat zum ersten Mal seinen kalifornischen Geburtsort verlassen und ist in die Stadt gezogen, er hat in einem Fastfood-Restaurant gearbeitet und einem Freund beigestanden, er hat sein Glück gesucht und gefunden. Und jetzt liegt er, davon ist er überzeugt, auf dem Totenbett. Doch bevor er abtritt, will er seinem ungeborenen Sohn hinterlassen, was er auf seinem abenteuerlichen Ausflug gelernt hat. Also schaltet er das Tonband an und erzählt: von seinen Begegnungen mit Menschen, die alle glauben, ihr Weg sei der beste für ihn. Von Carmen, die ihn so nimmt, wie er ist. Und von seiner Entschlossenheit, ein Mann von Welt zu werden.
Antoine Wilson hat mit Oppen Porter eine Figur geschaffen, die uns die Welt mit anderen Augen sehen lässt – einen heiligen Einfaltspinsel, der jede Aufgabe, die ihm sein neues Leben stellt, mit kindlicher Neugier und entwaffnender Ehrlichkeit besteht. Ein Mann von Welt ist ein Buch voller Wärme und Humor, das uns etwas Wichtiges lehrt: den Wert von Eigensinn.

» Ein Mann von Welt ist ein Buch, auf das Sie sich freuen werden, wenn Sie abends von der Arbeit kommen, und dem Sie in Gedanken noch nachspüren werden, während sie in den Schlaf gleiten. Es ist oft sehr komisch, voller kleiner Wunder und Momente des Entzückens, und es strahlt eine Güte aus, die Sie längst für nicht mehr …

–> Leseprobe

 

Meine Meinung:

Das Cover ist nicht schlecht gewählt, ein Mann erzählt von seiner
Reise durch sein Leben, dieses wird hier relativ deutlich klar,
allerdings hätte man mit dem Inhalt weitaus mehr rausholen können. Was
ich mich aber wirklich frage ist: Was soll die verdammte Schnecke auf dem
Cover???

 

Inhalt:

Ich kann mich bei meiner Beurteilung nicht für gut oder schlecht
entscheiden, daher werde ich dieses Mal genau trennen und auflisten was
für mich gut und was schlecht war.

Mein Eindruck ist das man vom Stilistischen her, hätte weitaus mehr
raus holen können, es liest sich teilweise sehr konfus. Vermutlich kommt
dies auch dadurch, dass es aus der Ich-Perspektive erzählt wird.

Daher habe ich mich entschlossen euch jetzt einfach einmal in
Stichpunkten zu erzählen was ich gut bzw. auch schlecht fand, da es mir
teilweise schwer fällt dies anders zu tun bei diesem Buch:

gut:

  • sehr schöne Erkenntnisse / Lebensweisheiten die da manchmal aufkommen
  • ab und zu ein wenig sehr einfacher, platter Humor
  • eine rührende Lebensgeschichte
  • kurz, die Story dahinter ist wirklich sehr schön

 

schlecht:

  • nervige Wiederholungen wie z.B. seine Worte, ihre Worte oder mein Vater dein Großvater
  • Dummheit des Hauptcharakters was schon ein wenig zu weit hergeholt wirkt
  • der Schreibstil des Autors – Speziell die „Ausdrucksweise“ seines Hauptcharakters ist extrem sonderbar
  • die Verzettelung in haarkleine Beschreibungen und manchmal dann plötzlicher Abbruch und Szenenwechsel

 

 

 

 

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