Rezension: Der Ruf des Kuckucks von Robert Galbraith

Titel:Der Ruf des Kuckucks
Autor:Robert Galbraith
Erscheinungsdatum:30. November 2014
ISBN:978-3764505103
Seitenanzahl:640
Verlag:Blanvalet Verlag

Klapptext:
Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.

Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …

Fazit:
Der Ruf des Kuckucks ist mir bereits vor Veröffentlichung aufgefallen. Es schien ein Krimi zu sein, wie jene aus „der guten alten Zeit“. Ein Krimi in dem man miträtseln und ermitteln kann.
Leider gab es dann einen Vorfall, der das Buch für mich in eine andere Dimension gehievt hat. Es wurde bekannt dass dieses Buch von der Harry Potter Autorin J.K. Rowling verfasst wurde und sie sich hierfür ein männliches Pseudonym zugelegt hat. Schon vorher wurde immer gemutmaßt wir sich hinter Robert Galbraith verbirgt. Es waren von Anfang an große Namen im Gespräch.
Es ist nicht der erste Krimi von ihr im Erwachsenengenre und der erste hat mich so gar nicht gereizt.
In diesem geht es um einen angeblichen Selbstmord eines Models auf dem Höhepunkt der Karriere. Eines Tages kommt der Bruder dieses Models zu Cormoran Strike, seines Zeichens Privatdetektiv, und bittet ihn in diesem Fall zu ermitteln, denn er glaubt nicht an einen Selbstmord.
Dieser Tag ist für Cormoran Strike nicht nur in dieser Hinsicht ein Wendepunkt in seiner beruflichen Laufbahn, soviel sei schon mal verraten, sondern auch seine neue Sekretärin von einer Zeitarbeitsfirma Robin beginnt ihre Anstellung bei ihm. Eigentlich will er sie nicht haben und doch wird es was von was Längerem. Aber der neue Auftrag, die Sekretärin sind noch nicht genug Umbruch. Strike hat sich gerade von seiner Freundin getrennt und ist nun Obdachlos und zieht in sein Büro. Nebenbei gilt es auch noch den Fall zu lösen der seine ganze Aufmerksamkeit von ihm Abverlangt.
Die Figuren von Strike und Robin sind sehr klar und „stark“ geschrieben. Ein anderes Wort kann ich dafür nicht finden. Sie sind richtige Typen mit stärken und Schwächen. Viele andere Figuren sind dagegen sehr dünn, kaum wahrnehmbar. Die beiden so gut ausgearbeitet, dass die anderen Figuren hinter Ihnen komplett verblassen.
Die ersten Seiten dieses Buches fesselten mich, dadurch das ich wusste wer sie geschrieben hat, habe ich sogar einen Hauch Harry Potter aus den Seiten gelesen. Leider ist es aber sehr schnell, sehr langweilig geworden. Nach rund 250 Seiten bin ich auf das Hörbuch umgestiegen, da ich nicht mehr gegen das Buch ankam. Ich wollte einerseits wissen wie es weiter geht, aber andererseits wollte ich es nicht mehr lesen. Das Hörbuch konnte ich besser „verdauen“, dies ist oftmals bei mir witziger Weise so wenn ein Buch mich nicht so umhaut. Das Hörbuch wurde zum Ende hin nochmals so richtig spannend. In dem Moment hoffte ich das es nicht enden würde, ich fragte mich sogar direkt danach ob es weitere Teile geben würde, weil ich dann doch angefixt worden war. Ich kann sagen, ja es wird weitere geben, ich las sogar dass der nächste definitiv wieder bei Blanvalet erscheinen wird. Ob ich es lesen werde, entscheide ich spontan. Ich bin ein wenig zerrissen. Ich denke 200 Seiten weniger wären besser gewesen und hätten dem Buch die nötige Spannung verpasst. Zudem muss ich noch bemängeln das leider dem Leser einige Informationen vorenthalten werden, so dass man nicht wirklich miträtseln kann ob es nun ein Selbstmord war, oder nicht und wenn es ein Mord war wer ihn begangen hat.
Von mir gibt es neutrale

MützeMützeMütze

Es hat mich leider lange Zeiten gelangweilt und doch waren Anfang und Ende genial, auch die Story ist nicht schlecht, aber es konnte mich nicht so fesseln wie ich es mir gewünscht hätte.
Ach noch eins, Blanvalet hat den Titel ja schon eingekauft gehabt bevor raus war wer es geschrieben hat, auch sie kannten nur das Pseudonym. Ich hoffe die Person die das gekauft hat, hat eine dicke Gehaltserhöhung bekommen für diesen Riecher. Des weiten wäre ich gern Mäuschen gewesen als die Presseabteilung erfahren hat wer es ist.

2 Gedanken zu “Rezension: Der Ruf des Kuckucks von Robert Galbraith

  1. Ich hab das Buch als Hörbuch gehört. Auch ich wusste da schon wer der wirkliche autor ist und daher wollte ich es gerne mal antesten. Ich hatte es auch mit dem plötzlichen Todesfall versucht, aber da bin ich gar nicht klar gekommen …
    Dieses hier hat mir recht gut gefallen, der Sprecher ( ich weiss aber grad leider nicht, wer es gelesen hat …) hat seine Sache sehr gut gemacht und daher sind mir die Längen im Mittelteil nicht ganz so sehr aufgefallen…
    Danke für Deine ausführliche Rezi und liebe Grüße 😉
    Buecher Loewe

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