Rezension: Der liebe Gott macht blau von Arto Paasilinna

Titel:Der liebe Gott macht blau
Autor:Arto Paasilinna
Erscheinungsdatum:2008
ISBN:978-3-7857-1621-2
Seitenanzahl:283
Verlag:Bastei Lübbe


Klapptext:

Der liebe Gott hat die Nase gestrichen voll von den Menschen und ihren Missetaten. Er braucht Abstand, ist schlichtweg urlaubsreif. Nur, wer soll ihn vertreten? Der Heilige Petrus winkt dankend ab. Warum nicht einem Menschenkind den Job anbieten? Und so klopft Erzengel Gabriel bei Kranführer Pirjeri Ryynänen an. Frohen Mutes besteigt der sogleich den Himmelsthron …

Fazit:

Birger Ryynänen hat gerade in der falschen Woche ein Gebet in den Himmel geschickt, in dem er die Missstände auf der Erde anklagt. Denn der liebe Gott ist nach all den Jahren mehr als urlaubsreif. Und so beschließt er mit seinen beiden Kanzleichefs, dem Erzengel Gabriel und dem Heiligen Petrus, das eine Urlaubsvertretung her muss, denn die Geschäfte müssen ja schließlich weiter laufen. Seine beiden Kanzleichefs wollen diesen Job nicht übernehmen und so wird auf Erden ein gläubiger Christ gesucht der viele Anforderungen erfüllen muss gesucht. Letzten Endes wird Birger ausgesucht, der gerade in der Woche jenes Gebet in den Himmel schickte, selbstlos und emotional.

Birger wird mit göttlichen Kräften ausgestattet und Gott geht in den Urlaub. Was soll man sagen, die Geschichte nimmt ihren Lauf, der Himmel soll verlegt werden, Weltfrieden geschaffen werden, Hungersnöte besiegt, Naturkatastrophen abgewendet und immer wieder mischt sich der Teufel ein. Und als ob das noch nicht alles genug wäre, tappt Birgers Freund, ein Geschäftsmann, in ein Fettnäpfchen nach dem anderen und Birger muss regelmäßig auch noch dort eingreifen.

Das Buch ist sehr amüsant und liest sich leicht von der Leber weg und ist wirklich empfehlenswert.

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