Rezension: Der Händler der verfluchten Bücher von Marcello Simoni

Titel:Der Händler der verfluchten Bücher
Autor:Marcello Simoni
Erscheinungsdatum:2013
ISBN:
Seitenanzahl:10 Std. 36Min
Verlag:Der Hörverlag

Klapptext:
Venedig 1218: Der Reliquienhändler Ignazio da Toledo erhält den Auftrag, das gefährlichste Buch der Welt zu
beschaffen. In alten Schriften heißt es: Wer das „Uter Ventorum“ besitzt, wird zum Herrscher des Universums. Auf der Suche nach der Handschrift gerät Ignazio in ein tödliches Intrigenspiel. Jemand scheint alle seine Schritte vorauszuahnen. Dunkle Mächte wollen das Buch um jeden Preis und um es in ihren Besitz zu bringen, schrecken sie vor nichts zurück.

Fazit:
Es gibt Titel, bei denen in meinem Kopf ein Kino losgeht, wie bei diesem. Ich habe erwartet das Ignazio nicht nur nach einem Buch sucht, sondern wirklich damit handelt. Der Klapptext lässt nur teilweise durchblicken, dass es doch etwas anderes sein könnte. Oder ich wollte es nicht richtig lesen und habe zwischen die Zeilen etwas gedichtet, was nicht vorhanden war.

Ich habe mich für die Hörbuchvariante dieses Buches entschieden. Der Sprecher ist toll, er nimmt einem mit auf eine Reise im Jahr 1218. Im tiefsten Mittelalter.

Ignazio soll ein, in vier Stücke geteiltes, Buch wieder zusammenfügen. Sein alter Freund hat ihn über einen Mittelsmann beauftragt. Denn nicht nur Ignazio ist hinter den Teilen her, nein auch eine kirchliche „Organisation“, genauer gesagt die Heilige Fehme will die Teile des Uter Ventorum. Und so beginnt ein Wettlauf um die Teile.

Natürlich werden Ignazio und seine Gefährten angegriffen. Zudem gibt es einen zweiten Handlungsstrang um ein von Ignazio verstecktes Geheimnis in einem Kloster. Beide auf ihre Art spannend. Aber nicht so spannend das ich volle Punktzahl vergeben würde wollen. Dafür fehlt mir ein wenig was. Der letzte Funke.

Und noch eine Sache ist mir ein wenig spanisch vorgekommen. Ignazio ist ein reisender Händler und doch erreichen ihn immer wieder Briefe. Ich frage mich, wie man das schafft? Also ohne feste Anschrift? Das ist nicht nur Ignazio gelungen in diesem Buch und ich ordne das im Bereich der Fantasie ein. Oder war es im Mittelalter so möglich? Innerhalb von „kürzester Zeit“ einen Händler einen Brief zukommen zu lassen, bei dem man nie weiß, wo er wirklich dann ist, wann der Brief da ankommt, wo er hingeschickt worden ist.

Ich liebe Bücher über Bücher, und diese vergleiche ich doch unterbewusst schon. Dieses rangiert sehr weit hinten, denn die meisten sind weniger Actionreich.

Ich habe mich nach einigem hin und her dazu entschlossen 4 Mützen zu geben.
MützeMützeMützeMütze

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