Rezension: Das große Nöstlinger Lesebuch von Christine Nöstlinger

Mein erster Dank geht an die Verlagsgruppe Beltz die mir dieses Buch zu Verfügung gestellt haben.

Ich möchte euch heute „Das große Nöstlinger Lesebuch“ vorstellen.

Klapptext:

Das Lesebuch von Christine Nöstlinger versammelt die schönsten Geschichten der berühmten Autorin, in dem Kenner und Kinder ihre Lieblingsgeschichten wieder finden werden. Eine erweiterte Neuausgabe – mit vielen farbigen Bildern von so großen Kinderbuch-Illustratoren wie Jutta Bauer, Axel Scheffler und Philip Waechter.

35 Geschichten, kurze und längere, vor allem aber überraschende Geschichten, voller Fantasie und Humor, die allesamt zu Klassikern wurden: die Geschichte vom Bohnen-Jim, Der Hund kommt, Das Glück ist ein Vogerl, Eine mächtige Liebe, Einer, Sepp und Seppi oder Anna und die Wut. Illustriert wurden sie von den Größen der Kinderliteratur wie Jutta Bauer, R.S. Berner, Klaus Ensikat, Egberth Herfurth, Wolf Erlbruch, Nikolaus Heidelbach, Janosch, Thomas M. Müller, Axel Scheffler, Philip Waechter und F.K:Waechter.

Meine Meinung:

Ich möchte für euch ein wenig weiter ausholen, denn Christine Nöstlinger verdient es einfach näher behandelt zu werden. Sie ist eine der größten Kinderbuchautoren dieser Zeiten und egal ob 5 oder 30 Jahre alt, beide Altersgruppen sind mit ihren Geschichten aufgewachsen. Sie schreibt sehr Kindgerecht und für diese gut verständlich, für die kleinsten genauso wie die größeren. So auch in diesen Buch.

Das erste Mal bin ich über sie „gestolpert“ im Zarten Alter von 11, wobei ich sicherlich schon vorher Bücher von ihr vorgelesen bekommen habe, oder vielleicht sogar selbst gelesen. Aber mit 11 hatte ich den ersten Kontakt der vieles in meinem Leben verändert hat. Diese Geschichte möchte ich euch in dieser Rezension erzählen. 1992 hatten wir in der Schule eine Projektwoche, da für mich eigentlich nichts dabei war habe ich mich einer Schulkameradin angeschlossen und bin für die Woche in den „Leseclub“ gegangen. Eine Entscheidung die mein Leben veränderte….  Denn in diesem Leseclub lasen wird von Christine Nöstlinger  „Mr. Bats Meisterstück oder die total verjüngte Oma“, das erste Buch was ich innerhalb von keiner Woche durch hatte. Zu dem Buch haben wir ein Spiel entwickelt. Vermutlich wäre das alles in Vergessenheit geraten, wenn, ja wenn wir nicht einen Brief an Frau Nöstlinger geschrieben hätten, oder mehr an ihren Verlag. 1992 gab es noch nicht wirklich Internet, so dass ich mich heute Frage wie unser damaliger Lehrer an die Adresse kam ;). Ich habe für euch die letzten Tage mal gesucht und den Brief noch gefunden (oder vielmehr eine Kopie davon), ich habe ihn euch mal eingescannt.

Frau Nöstlinger hat wirklich darauf geantwortet und unsere Fragen beantwortet (somit war das wohl mein erstes „Autoreninterview“ 😉 ) Auch diesen Brief habe ich wieder gefunden… schaut ihn euch mal an…

Seit diesem „Leseclub“ und Mr. Bats  war ich ständig in der Schulbücherei und habe dort geschmökert, auch zuhause habe ich nun ständig die Nase in Bücher gesteckt. Ich möchte damit behaupten das Frau Nöstlinger eine riesen Schuld an meiner Bibliomanie hat und das ich Süchtig bin nach Büchern.

Aber nun zurück zum großen Nöstlinger Lesebuch, in diesem Buch habe ich einige Geschichten gefunden die mir in meiner Kindheit viel Freude bereitet haben, aber leider in Vergessenheit geraten sind. Viele Klassiker wie der Bohnen Jim sind darin enthalten. Das schöne ist auch das die Geschichten so kurz sind (nicht alle aber viele) das man diese seinen Kindern abends zum Einschlafen vorlesen kann.  Christine Nöstlinger gehört zu den Kinderbuchautoren mit denen ein Kind unter anderen aufwachsen sollte und dazu kann ich wirklich das große Lesebuch empfehlen.

2 Gedanken zu “Rezension: Das große Nöstlinger Lesebuch von Christine Nöstlinger

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