Rezension: Aprilgewitter (erster Teil) von Iny Lorentz

 

Die Eckdaten zu dem Buch:

Genre:   Historischer Roman
Erschienen:  01.08.2010
Verlag:  Knaur TB
ISBN:  978-3-426-50414-7
Preis:  € 9,99
Seiten:  720
Gebunden:  Softcover/Taschenbuch

Cover und Klapptext

 

Ende des 19. Jahrhunderts: Glücklich und voller Hoffnung brechen Lore und Fridolin nach Berlin auf. Hier tritt Fridolin einen bedeutenden Posten in einem Bankhaus an, und Lore erfüllt sich ihren großen Traum, mit ihrer Freundin einen Modesalon zu eröffnen. Doch bald muss sie erkennen, dass sie von den Damen der Gesellschaft geschnitten, ja dass ganz offensichtlich gegen sie intrigiert wird. Dann beginnt es auch noch in ihrer scheinbar so glücklichen Ehe zu kriseln, denn Fridolin hat eine alte Bekannte wieder getroffen – die Besitzerin des Edelbordells Le Plaisir

—> Leseprobe

Meine Meinung:

Das Cover ist „?“, fällt mir nix richtig zu ein. Daher erzwinge ich mir jetzt auch kein Urteil ab. Der Klapptext stimmt mit dem Inhalt, voll und ganz überein, jedoch wirklich mit gerissen, hat er mich nicht. Daher fällt mir die Beurteilung diesmal nicht leicht.  Denke, dass ich hier mit 3 von 6 Mützen, noch ganz gut bewerte.

Inhalt:

So schwer mir die obere Bewertung auch viel, bin ich froh dieses Buch gezwungener Maßen (hatte nix anderes mehr) gelesen zu haben.

Am Anfang, war ich mir nicht sicher ob ich es wirklich weiter lesen soll. Die ersten Seiten waren nicht einfach. Politik, Geschichte aus den frühen 19 Jahrhundert, nicht gerade spannend. Jedoch hat mich dieses Buch, dann doch geschafft in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte ist enorm gut aufgebaut. Zwingt einen förmlich dazu, mit den Charakteren, mit zu fühlen. Es ist von allem etwas dabei. Geschichte, Vorurteile, Hass, Mord, Standesunterschiede und ihre Zwänge, Freundschaft, Ehre, Liebe, Leidenschaft, Verlust und noch vieles mehr. Es ist kein Buch für zwischendurch, hier muss man dabei sein, sonst verliert man schnell den Überblick. Ich finde, dass es sich gelohnt hat.

 

Darum vergebe ich 4/5 Mützen. Es hat nun mal einige Lahme stellen, die zwar sein müssen, aber trotzdem Abzug in der Note bedeuten.

 

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