Rezension: Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt von Werner Koczwara

Titel:Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt
Autor:Werner Koczwara
Erscheinungsdatum:12. März 2012
ISBN:978-3453602014
Seitenanzahl:160
Verlag:Heyne Verlag

Klapptext:
Die höchste Instanz der Komik

Wie kein anderes Volk haben die Deutschen Ordnung in ihr Leben gebracht. Und wo viel Ordnung ist, da ist … viel Komik. So ist es gesetzlich festgeschrieben, dass niemand gegen seinen Willen vorzeitig aus der Haft entlassen werden darf oder eine Ehe, die im Zustand der Bewusstlosigkeit geschlossen wurde, aufgehoben werden kann. Mit deutscher Gründlichkeit hat Werner Koczwara die schönsten Stilblüten unserer Rechtsprechung gesammelt, kommentiert und ins rechte Licht gerückt – bissig, pointiert und zum Brüllen komisch.

Fazit:
Ich liebe ja Bücher die eine gute Portion Humor oder auch Satire haben. Womit ich allerdings nicht allzu viel anfangen kann ist mit dem trockenen, deutschen Recht. Seit ich diesen Blog betreibe muss ich mich notgedrungen damit ein wenig auseinandersetzten. Denn leider darf man nicht einfach so alles machen worauf man Lust hat. Aber darüber will ich hier jetzt nicht schreiben.
Ich habe dieses Buch häppchenweise verspeist. Anders hätte ich es auch nicht gekonnt. Auch wenn es mit vielen Witzen aufgeheitert ist, ist es immer noch deutsches Recht. Das übrigens weitaus amüsanter sein kann als man allgemeinhin annimmt.

Man wird durch diverse Rechtsgebiete geführt. Ich habe heute nochmal auf den ersten Seiten ein wenig geschmökert und bin sogar auf das erste Gesetz gestoßen, und auf die erste Straftat. Das Gesetz hat nämlich, kleinlich genommen Gott erfunden. Wie das kam und welches es war und vor allen Dingen wer die erste Straftat beging kann man in diesem Buch wunderbar nachlesen!

Bei der Bewertung dieses Buches tue ich mich unterm Strich relativ schwer. Rein vom Handwerk her hat der Autor einen super Job gemacht. Die Witze passen, klar hat mir nicht jeder gefallen, aber das ist Geschmackssache. Womit ich ein Problem habe ist die Langatmigkeit. Wie ich schon erwähnte konnte ich dieses Buch nur Häppchenweise vertragen, dementsprechend lange habe ich auch gebraucht um es zu lesen und kann mich heute, wo ich diese Rezension schreibe kaum noch an die ersten Kapitel erinnern. Mein Ziel das Buch in einem Rutsch durch zu lesen scheiterte sehr schnell. Aber für zwischendurch ist es perfekt, mal eine oder zwei Passagen passen perfekt.

MützeMützeMützeMütze

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