Rezension: Alisik von Hubertus Rufledt

Titel:Alisik
Autor:Hubertus Rufledt
Erscheinungsdatum:Juli 2013
ISBN:978-3551770264
Seitenanzahl:96
Verlag:Carlsen Verlag

Klapptext:

Alisik ist ein Mädchen, das nach ihrem Tod zwischen dieser Welt und dem Jenseits strandet, ohne Erinnerung an ihr Leben. Schnell wird ihr klar, dass sie nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, und sie versucht, mehr über ihr Schicksal in Erfahrung zu bringen. Dabei hilft ihr der blinde Ruben, der sie als einziger wahrnehmen und mit ihr sprechen kann. Sie wäre gerne mehr für ihn als eine gute Freundin, aber eine Tote und ein Blinder – wie soll das gehen?

Fazit:

Ich und Comics fragt ihr euch nun sicher. Stimmt, jene die mich häufiger Lesen werden wissen das ich eigentlich keine Comics lese. Oder zumindest Rezensiere und dennoch habe ich ab und an das Verlangen einen Comic zu lesen. Nun habe ich das Glück gehabt ein Exemplar für eine Aktion für euch (die übrigens am Montag startet) zur Verfügung gestellt zu bekommen und dann Rezensiere ich sogar mal ein Comic 😀

Alisik ist ein Mädchen, eine Jugendliche. Es gibt nur ein Problem sie ist tot. Nicht schön, aber ändern kann sie es ja nun mal nicht. Sie wacht eines Nachts auf dem „Alten Friedhof“ auf und befindet sich inmitten der Bewohner des Friedhofes. Glauben mag Alisik denen natürlich nicht das sie tot ist. Naja, ich will nicht zu viel verraten. Lasst mich mal so sagen das sie es irgendwann glaubt. Aber im Mittelpunkt steht nicht ihr tot, sondern vielmehr die Tatsache das Ruben, ein lebender sie und die anderen hören kann. Er ist Blind, somit kann er sie natürlich nicht sehen. Es geht aber auch um ein Bauvorhaben das auf dem „Alten Friedhof“ stattfinden soll. Sehr zum ärger von Alisik und den anderen die darauf ja „leben“.

Kurzum es ist eine wundervolle Geschichte die ich gerne weiterlesen werde. Denn Alisik ist nur der erste Teil Reihe. Teil 2 kommt bereits im Oktober heraus.

Aber ein Comic erzählt sich ja auch durch Bilder und nicht nur durch das geschriebene Wort. Alisik und ihrer neuen Familie, sowie dem „drum herum“ hat Helge Vogt ein Gesicht gegeben. Gerade Frings finde ich persönlich obercool gezeichnet. Ich liebe diese Figur. Auch Alisik ist auf ihre Art wunderschön. Auf einigen Seiten sind kleine Häschen abgebildet, es gibt ja selten das ich ein „ach sind die süüüüüüüüüüüüß“ ausstoße, aber hier ja. Die Zeichnungen sind von fröhlich und Bunt bis dunkel und traurig. Helge Vogt hat eine einmalige Stimmung gezeichnet, Detailreich und doch mit Platz für ein wenig eigene Fantasie.

Von mir bekommt dieses Comic liebend gern eine Leseempfehlung und

MützeMützeMützeMütze

2 Gedanken zu “Rezension: Alisik von Hubertus Rufledt

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