Gastrezension: Der Tod in mir von Paul Cleave

Markus hatte ja im Rahmen meines Geburtstagsgewinnspiels das Hörbuch Der Tod in mir von Paul Cleave gewonnen.

Worum geht es?

Christchurch,Neuseeland: Edward Hunter wurde schon als Kind zu einer lokalen Berühmtheit, nachdem sein Vater als Serienmörder verhaftet wurde. In den Folgejahren zerbrach die Familie. Seine Mutter brachte sich um, seine Schwester gab sich die Überdosis und Edward quälte der Gedanke inwieweit die Dämonen des Vaters auch seine eigenen Dämonen sein könnten. Es gelingt ihm die Vergangenheit abzuschütteln. Mittlerweile ist er selbst Familienvater und führt ein beschauliches Leben. Doch plötzlich holt ihn die Gewalt wieder ein, als er in einen Banküberfall gerät. Zwar kann er die Bankräuber davon abhalten eine Angestellte als Geisel zu nehmen, dafür töten sie aber seine Frau und entkommen. Überwältigt vom Schmerz des Verlusts und den eigenen Schuldgefühlen treiben ihn seine inneren Dämonen zu einem unerbittlichen Rachefeldzug. Das Unheil nimmt seinen Lauf als auch noch seine kleine Tochter entführt wird und sein Vater sich aus dem Gefängnis meldet.

So bevor er hier nun seine Meinung dazu kund tun darf möchte ich mich 1. noch bei audible bedanken und 2. euch schon mal den Link setzen damit ihr wisst wo auch ihr dieses Hörbuch bekommen könnt 😉

Aber hier nun wirklich Markus Rezension:

Die Inhaltsangabe zum Hörbuchs „Der Tod in mir“ von Paul Cleave lässt ja schon so einiges erahnen… und wenn man es genau nimmt, gibt es nicht viele Überraschungen, wenn man sich des grundlegenden Plots bewusst ist. Allerdings muss ich sagen, dass das Hörbuch doch viel mehr ist, als dieser „normale“ Psycho-Thriller:

Die Umsetzung mit Martin Kessler als Sprecher profitiert meiner Meinung nach durch eine immense Dynamik. Nach einer wirklich nur sehr kurzen „Einhörphase“ nimmt die Geschichte rasant an Tempo zu. Interessant wird dies nicht unbedingt bei den Schilderungen der Umgebung oder der Familienverhältnisse, sondern speziell bei der Gedankenwelt des Protagonisten. Ich fühlte mich über weite Strecken direkt an der Weiterentwicklung seiner Gedanken beteiligt und musste mich zeitweise schon umsehen, wenn das „Monster“ wieder die Oberhand gewann. Wie selbstverständlich kommt plötzlich ein „wir“ daher und man ahnt schon, dass die nächsten Minuten nicht wirklich jugendfrei sind…

Von den etwas drastischeren Gewaltdarstellungen einmal abgesehen, ist das Hörbuch nach definitiv zu empfehlen. Die Story bietet Spannung und jagt einem zwischenzeitlich den einen oder anderen Schauer über den Rücken. Auch wenn erprobte Krimi/Thriller-Fans vielleicht die etwas offensichtliche Entwicklung der Geschichte bemängeln mögen, ist die Umsetzung meiner Ansicht nach bestens geeignet, auch nur Gelegenheits-Hörern ein paar fantastische Stunden zu bescheren. Nach dem rasanten Einstieg kommt man kaum dazu, Luft zu holen und ich musste mich wirklich bemühen, den iPod beiseite zu legen, um meine Termine nicht zu verpassen.

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