Die neuen modernen Fortsetzungsromane – „Die Auslöschung der Mary Shelley“ von Marc Buhl

Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen literarischen Abenteuern. Dabei geht es nicht nur um neue Bücher. Es geht auch darum lesen neu zu entdecken und "buchhandel.de/wenn ich dann etwas entdecke dann muss ich es natürlich ausprobieren.

Kürzlich entdeckte ich das Konzept von Blink Books. Hier ist es so das ein Buch eine Art „Fortsetzungsroman“ ist. Aber nicht im alten und klassischen Sinne, sondern moderner. Das Buch und die Protagonisten schwappen aus dem Buch heraus und erzählen ihre Geschichte weiter nachdem das Buch geendet hat. Egal ob auf einem eigenen Blog, Facebook oder Instagram.

Ich habe mir Die Auslöschung der Mary Shelley genauer angesehen und muss sagen mir gefällt das Konzept. Ich muss aber auch ehrlich sagen das mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen konnte. Was aber meine ganz persönliche Empfindung ist. Ich habe aber trotzdem die Geschichte weiter verfolgt, zumindest ein wenig. Und muss sagen, es wurde perfekt umgesetzt. Wer jetzt sagt, es gab schon Buchfiguren auf Facebook oder anderen sozialen Medien gab, dem muss ich recht geben. Was ich aber noch nicht bisher entdeckt habe ein Konzept das so gut aufeinander abgestimmt war. Mit Blog, Videos, Facebook und Instagram und weiteren Büchern. Denn oft frage ich mich ja immer was aus den Protagonisten geworden ist wenn ich die letzte Seite umgeschlagen habe. Denn jedes Buchende wirft bei mir 1000 Fragen auf, hier wurden sie beantwortet. Ich konnte sie mir selbst beantworten indem ich der Spur der Mary Shelley folgte.

Ich hoffe das Blink Books vielleicht nochmal ein  Buch so umsetzt. Die Idee dahinter finde ich wahnsinnig spannend, leider war nur das Buch für mich persönlich noch nicht das richtige.

 

Ein Gedanke zu “Die neuen modernen Fortsetzungsromane – „Die Auslöschung der Mary Shelley“ von Marc Buhl

  1. Hallöchen,

    ich hatte das Buch »Die Auslöschung der Mary Shelley« einmal angelesen, da ein Kumpel von mir es sich auf den Reader geholt hatte, war aber auch nicht wirklich begeistert. Ich habe aber auch einmal erfahren, daß es sich bei diesem Buch um eine komplett computergenerierte Erzählung handeln soll, für die nur ein Schriftstellername gewählt wurde, an der aber kein Mensch wirklich Anteil trägt.
    Das Konzept von Blink Books finde ich recht kreativ und eigentlich auch gut auf die Bedürfnisse nach Beschäftigungen ums Buch herum zugeschnitten. Ob es zwar wirklich nötig ist, so ein Tamtam um eine Geschichte zu machen und damit auch eine gigantische Vermarktungsmaschinerie in Gang zu setzen, weiß ich nicht, aber ich glaube, daß es viele Leser (und auch Nicht- oder Wenig-Leser) ansprechen wird.

    Viele liebe Grüße

    Shaakai

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