Rezension: Der Weg von William Paul Young

Titel:Der Weg: Wenn Gott Dir eine zweite Chance gibt
Autor:William Paul Young
Erscheinungsdatum:09.11.2012
ISBN:9783793422389
Seitenanzahl:304
Verlag:Allegria


Klapptext:

In seinem neuen Bestseller erzählt William Paul Young von der wundersamen Wandlung eines Mannes, der irgendwo zwischen Himmel und Erde feststeckt und von Gott die allerletzte Möglichkeit erhält, endlich einmal das Richtige zu tun Nach einem Unfall fällt der skrupellose Multimillionär Tony Spencer ins Koma und „erwacht“ in einer surrealen Zwischenwelt. Dort trifft er auf einen Fremden, der sich als Jesus zu erkennen gibt und eine alte Dame, die sich als der Heilige Geist entpuppt. Anthony fleht um eine zweite Chance – und die göttlichen Mächte erhören ihn tatsächlich. Er darf auf die Erde zurück, allerdings unter einer Bedingung: Er muss einen Menschen auswählen und diesen heilen – um damit die eigenen Vergehen zu sühnen. Wird Tony die richtige Entscheidung treffen und diese Prüfung des Himmels bestehen?

Fazit:

Es gibt Bücher wo ich denke dass ich nicht würdig bin eine Rezension zu verfassen die dem Buch würdig ist. Dieses Buch gehört dazu, dennoch möchte ich versuchen diesem Buch eine Rezension zu widmen derer es würdig ist.

Viele werden vermutlich nicht mal den Absatz hierüber gelesen haben, sondern beim Titel aufgehört haben, denn ein Buch wo Gott drin vor kommt wird nicht von allzu vielen gelesen. Ich weiß es von mir das Religiöse Bücher auch nicht in großen Mengen in meinem Regal sind, denn beim Lesen will man, zumeist, Unterhalten werden und sich nicht mit Gott auseinander setzten. Vielleicht ist man auch noch nicht einmal Gläubig und hat somit gar keinen Bezug zu Büchern dieser Art.

Egal ob ihr religiös seid oder auch nicht, dieses Buch ist einfach tiefgreifend. Gott kommt vor, genauso Jesus und der „Heilige Geist“, aber auf eine Art und Weise die so Sympathisch ist. Denn es geht eigentlich nicht wirklich um die drei sondern um Tony der einen, eigentlich, unmöglichen Unfall hat und auffährt in etwas das er nicht greifen kann. Eine Zwischenwelt in der eine Wandlung durchmacht für die man keine der drei bräuchte. Das ginge genauso gut mit einem Psychiater, einem Psychologen und einer Vertrauensperson, oder mit den drei Tratschtanten aus dem Ort 😉 Nein im ernst, es geht einfach darum das Tony eine Reise durchlebt, eine Reise in sein innerstes. Und die drei geben ihm sogar noch die Chance nochmals auf die Erde zurück zu gehen und dort jemanden zu heilen, egal wem, solange die Person noch lebt. Dabei lernt er einige sehr interessante Menschen kennen.

Ich finde es gerade sehr schwer euch etwas von der Geschichte Preis zu geben ohne zu viel zu verraten. Denn die Art wie Tony jene Menschen kennen lernt ist einfach nur grandios. Es nimmt viel vom ernst, verleiht allem eine Leichtigkeit.

Was ich eigentlich sagen will ist, das dieses Buch zwar von Gott handelt, aber man diese Figur auch ersetzten könnte (zumindest in weiten Teilen), das es auf eine Art und Weise geschrieben ist die einen tief berührt. Man beginnt selbst nach zu denken und lernt mit Tony dazu, dieses Buch ist eine ganz besondere Erfahrung, auch ohne das man großartig religiös sein müsste, wie schon oben geschrieben, könnte man die Figuren auch durch drei Tratschtanten ersetzten. Zumindest wenn sie dieselbe Botschaft vermitteln und die hat nix mit Religion zu tun.

William Paul Young hat einen unbeschreiblichen Schreibstil, er schafft es seine Leser abzuholen und so tief zu berühren wie ich es selten erlebe.

Aber ich habe auch eine große Kritik, denn auch wenn alles stimmig ist muss man erst einmal in das Buch rein kommen. Leider hat der Autor genau hier ein großes Defizit. Ich brauchte mehrere Anläufe, aber als ich die ersten Seiten „überstanden“ hatte war ich gefesselt.

Ich habe dieses Buch nicht nur in der Printausgabe, sondern mir vor kurzem dieses auch noch als Hörbuch geholt. Dies höre ich jetzt schon zum 2. Mal weil ich die Geschichte so schön finde. Noch Fragen?

Da mich der Anfang nicht ganz überzeugt hat, ich mir vom Ende was anderes erhofft hatte gibt es „nur“

MützeMützeMützeMützeMütze

Mützen, die Zusatzmütze bleibt also doch noch bei mir.

Aber dennoch solltet ihr alle dieses Wundervolle Buch lesen.

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