12 Fragen an … Steffen Bärtl

Nachdem ich ja schon seine beiden Bücher lesen durfte war ich auch noch so lieb und hat die 12 Fragen an … beantwortet.
Vielen lieben dank dafür, und euch wünsche ich jetzt ohne große Vorworte einfach nur viel Spaß.

12 Fragen an…..Steffen Bärtl

1. Welches war ihr bisher erfolgreichstes Buch was Sie bisher veröffentlicht haben?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Gehe ich bisher von den Verkaufsanbietern aus, kann ich sagen das „DER STURM DES ORIENTS“ erfolgreich wird als mein Erstlingswerk.

2. Hätten Sie sich jemals träumen lassen das genau dieses Buch so erfolgreich werden würde?

Von Erfolg kann ich hier noch nicht sprechen oder eine Erfolgstendenz erkennen. Dafür ist „DER STURM DES ORIENTS“ zu frisch auf dem Markt.

3. Wann können wir etwas neues von Ihnen erwarten?

In Überarbeitung befindet sich ein Kinder-Jugenbuch und auf dem Weg zur Vollendung der Story befindet sich der dritte Hartmann Teil (AT: Der Keim der Furcht). Geplant ist es wahrscheinlich Beide Bücher 2011 zu veröffentlichen.

4. Mögen Sie uns schon einmal ein wenig aus Ihrem neuen Buch verraten?

KINDERBUCH – Eine kleine Gruppe von Kindern, unterschiedlichen Alters, findet sich in einem Ferienlager in Schottland zusammen. Eines Abends hören sie die Gruselgeschichte von Glamis Castle. Aus Neugierde heraus beschließen sie der Geschichte auf den Grund zu gehen und hauen einfach ab – zum Leidwesen des Feriencampleiters und ihren Eltern. Auf Castle Glamis machen die Kinder eine überraschende Entdeckung, was Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit verändern könnte.

3. Hartmann – “Der Keim der Furcht” wird ein Folgeroman von “DER STRUM DES ORIENTS” sein. Diesmal tritt André Hartmann seinen neuen Posten als UN-Beobachter an. Die Nachricht eines Massakers in Somalia, erschüttert ihn zu tiefst, da sich unter den Opfern auch ein deutsches mobiles Ärzteteam befand. Er lässt nichts unversucht, um die Schuldigen zu finden. Dabei kommt er einer weltweiten Organisation in die Quere, die durch seine Untersuchungen, Milliarden verlieren könnten. Nebenbei muss er auch die Tätigkeiten des UN-Beobachters vor Ort erledigen, ehe er den Posten seines Vorgängers übernehmen kann.

5. Wie entwickeln Sie die Charaktere? Steckt hier viel von lebenden Personen drin oder sind diese immer fiktiv und keiner lebenden Person nachempfunden?

Seien wir mal ehrlich. In jeder entwickelten Charaktere stecken menschliche Schwächen und Stärken, wie wir sie tagtäglich erleben. Da kann man nichts Fiktives erfinden. Es ist die Konstellation, wie wir Autoren die Charakterzügen einem Charakter auferlegen.

6. Ist es für Sie schwierig auch mal eine Figur sterben zu lassen und tut Ihnen das so weh als ob Sie einen Freund verlieren würden? Oder sind es für Sie wirklich nur Romanfiguren?

Wenn ich am Ende der Hartmann Reihe angelangt bin, und ich hoffe, dass die noch in weiter Zukunft liegt, fühle ich bestimmt so, als würde mein bester Freund sterben. Ansonsten fällt es mir leicht Romanfiguren sterben zu lassen, die eine Handlung vorantreiben, die sich opfern für den Spannungsbogen.

7. Wie kommen Sie auf die Geschichten in Ihren Büchern? Diese fallen in der Regel ja nicht vom Himmel?

Normalerweise ist es so, dass das Leben die Geschichten schreibt. So ist es teilweise auch bei meinen Thrillern. Tägliche Nachrichten inspirieren einen Politthriller und machen diesen realistischer, als jedes frei erfundene Wort.
Es gab aber auch schon mal Träume, die man nie mehr vergessen konnte. Ich meine Sequenzen die man als Auslöser für ein Buch oder auch als Teil eines Buches abarbeiten konnte.

8. Schreiben Sie erst einmal einfach drauf los oder lassen Sie sich beim Schreiben von der Geschichte führen? (Mal abgesehen von evtl. Nachforschungen die getätigt werden müssen)

In der Regel habe ich ein Konzept im Kopf – ein Grundgerüst für die Story. Diese schreibe ich erst einmal auf Papier. Stichpunktartig – versehen mit Charakteren und kurzer Handlung – was geschehen soll. Und dann geht es an die Handlungsorte, die einen gewissen Flair in die Handlung einbringen. Jeder sehnt sich einmal an einen Ort hin, wo er noch nicht war. Demnach sollte man keine Angst vor einem kleinen Reiseführer durch eine Stadt haben, die mit in die Handlung eingebaut wird. Ich glaube, das macht den Reiz aus.

9. Brauchten sie viele Anläufe um einen Verlag für Ihre Bücher zu finden?

Um ehrlich zu sein – Ja.

10. Können Sie eigentlich noch ein Buch lesen ohne zu denken:“Oh, das hätte ich anders oder besser gemacht.“?

Ich glaube dieses Urteil steht keiner Person zu. Romane sind individuell und subjektiv empfunden und geschrieben wurden. Ein Leser empfindet anders – er liest nur, was ein Autor gefühlt hat. Aus diesem Grund sollte man negative Kritiken nicht so ernst nehmen, die den Inhalt der Story angreifen. Ein Kritiker (Leser) der ein Buch nie ganz zu Ende gelesen hat, also abgebrochen hat, aufgrund von Missfallen des Inhalts, hat meines Erachtens nur das Recht bis zu abgebrochenen Stelle zu urteilen, nicht über das gesamte Buch. Letztendlich sollen Bücher doch nur eins, den Leser unterhalten, in eine andere Welt versetzen – ähnlich wie ein Film.

11. Was machen Sie wenn Sie nicht gerade schreiben? Haben Sie noch einen Hauptberuf? Oder ist Schreiben ihr einziger Broterwerb?

Ich habe noch einen Hauptberuf. Ich bin als „Staatlich geprüfter examinierter Altenpfleger“ in einem Pflegeheim in Torgau. Auch wenn der Beruf nicht ganz so ernst genommen wird, wie manche es sich vorstellen können, ist es eine harte Arbeit, die viel Energie und Freude am Beruf erfordert.

12. Was muss hier noch unbedingt gesagt werden? Hier haben Sie den Platz dafür.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß beim Lesen meiner Bücher. Und wer jetzt neugierig geworden ist, wer ich bin – kann sich ruhig auf meiner Autorenhomepage – www.steffenbaertl.de – sich informieren.

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