12 Fragen an…. Markus Bötefür

So da bin ich wieder, Gesund und munter und total im Stress. werliestwannwo.de fordert momentan wieder alles von mir, denn Sandra ist ja auf der Buchmesse.

Da ich aber wieder liebe Autoren gefunden habe die mir meine 12 Fragen an beantwortet haben möchte ich euch diese heute nicht vorenthalten und nehme mir natürlich Zeit euch diese zu Posten.

Mein heutiger Kandidat ist Markus Bötefür. Er schreibt über sich auf seiner Homepage

Geboren wurde ich 1965 in Oberhausen, wo ich auch zur Schule ging und 1985  das Abitur machte. Nach zahlreichen Experimenten, darunter auch  Mitarbeit an einem Hilfsprojekt in Sri Lanka,  begann ich 1990 mein Studium der Geschichte und Germanistik in Essen. 1995 legte ich dort am Lehrstuhl von Paul Münch mein Magisterexamen ab. 1999 wurde ich ebenda  mit einer kulturhistorischen Studie promoviert. Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit an  diversen Bildungseinrichtungen in Deutschland, war ich  für einige Semester  als Gastdozent am Department of Humanities and Social Science der Prince of Songkla University (Pattani Campus) im Süden Thailands tätig. Seit mehr als fünfzehn Jahren arbeite ich  als Journalist und Autor zu kulturellen, historischen und sportfischereilichen Themen.

Er schreibt vor allen Dingen Sachbücher, besonders über das Angeln, „nebenbei“ schreibt er aber auch Krimis, darüber bin auch auf ihn aufmerksam geworden.

Aber hier nun die 12 Fragen…..

 

1. Welches war ihr bisher erfolgreichstes Buch was Sie bisher veröffentlicht haben?

Am kommerziellen Erfolg gemessen, wären es meine Sachbücher, die sich gut verkaufen. Was jedoch „wahren literarischen Erfolg“ anbelangt, so ist es sicher mein erster Thi-Fischer-Roman Leichenschau. Ich freue mich sehr darüber, dass meine deutsch-vietnamesische Kommissarin bei Lesern aller Altersgruppen auf Sympathie stößt.

 

2. Hätten Sie sich jemals träumen lassen das genau dieses Buch so erfolgreich werden würde?

Nun, der wirtschaftliche Erfolg hält sich in überschaubaren Grenzen. .Mich freut es aber sehr, dass ich über meine Homepage sehr viele Rückmeldungen von Lesern bekomme, die mich stets ermuntern mehr zu schreiben.

 

3. Wann können wir etwas neues von Ihnen erwarten?

Ein neues Sachbuch von mir erscheint in den nächsten Tagen im Ostasien Verlag. An einem neuen Roman tippe ich gerade. Es ist keine Thi-Fischer-Story, sondern hat dieses Mal einen Privatdetektiv zum Helden. Ich hoffe, dass ich im Winter mit der Story fertig bin.

 

4. Mögen Sie uns schon einmal ein wenig aus Ihrem neuen Buch verraten?

Das ist nicht so leicht auf den Punkt zu bringen … Es geht um einen Privatdetektiv, der unter dem Tourette-Syndrom leidet und im Kannibalenmilieu ermittelt.

 

5. Wie entwickeln Sie die Charaktere? Steckt hier viel von lebenden Personen drin oder sind diese immer fiktiv und keiner lebenden Person nachempfunden?

Ich besuche seit meinem 17. Lebensjahr Eckkneipen, dort trifft man die besten Menschen. Aus Thekengesprächen beziehe ich meine Inspiration.

 

6. Ist es für Sie schwierig auch mal eine Figur sterben zu lassen und tut Ihnen das so weh als ob Sie einen Freund verlieren würden? Oder sind es für Sie wirklich nur Romanfiguren?

Als Krimautor ist diese Frage leicht zu beantworten: Wer nicht mehr gebraucht wird, der wird umgelegt.

 

7. Wie kommen Sie auf die Geschichten in Ihren Büchern? Diese fallen in der Regel ja nicht vom Himmel?

Bei mir reicht es meist aus, wenn ich einen lustigen Satz höre, der inspiriert mich dann zu einen ganzen Story. Wichtig ist mir, dass die Geschichte mir sehr gut gefallen muss, bevor ich meine Leser mit ihr behellige.

 

8. Schreiben Sie erst einmal einfach drauf los oder lassen Sie sich beim schreiben von der Geschichte führen? (Mal abgesehen von evtl. Nachforschungen die getätigt werden müssen)

Ich schreibe drauf los. Während der Arbeit überprüfe ich dann die Fakten. Ich bin von Beruf Historiker und weiß, wie wichtig es ist, Fakten überprüfen zu müssen. Wenn meine Helden z. B. ein Krematorium besuchen, finde ich vorher heraus, wie es funktioniert. Von der Geschichte selbst lasse ich mich dann führen.

 

9. Brauchten sie viele Anläufe um einen Verlag für Ihre Bücher zu finden?

Nein. Das war kein Problem.

 

10. Können Sie eigentlich noch ein Buch lesen ohne zu denken: “Oh, das hätte ich anders oder besser gemacht.“?

Nein. Ich lese die Bücher anderer Autoren völlig wertfrei. Entweder ein Buch gefällt mir oder nicht.

 

11. Was machen Sie wenn Sie nicht gerade schreiben? Haben Sie noch einen Hauptberuf? Oder ist Schreiben ihr einzigster Broterwerb?

Ich bin freier Journalist. Ich schreibe immer.

 

12. Was muss hier noch unbedingt gesagt werden? Hier haben Sie den Platz dafür.

Ich möchte Anfänger ermutigen, an ihre eigene Story zu glauben und sich nicht von anderen Leuten hineinreden zu lassen.

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