Zuwachs auf Pudelmützes Bücherwelten – Ein geflügeltes Maskottchen

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Es gibt Tage da weiß man “jetzt wird Geschichte geschrieben”, das war vor 25 Jahren beim Mauerfall so, genauso wie jeder ein bestimmtes Datum im Jahr 2001 kennt. Das was heute passiert ist, kann man sicher nicht von der Wichtigkeit bzw. von den Auswirkungen her mit dem beiden genannten Ereignissen vergleichen. Und sicher wird dieses Datum bzgl. dieses Ereignis auch nicht in die Geschichtsbücher unserer Kinder eingehen, aber dennoch ist es für mich sehr wichtig. Denn aus dem Reich des AstroLibrium kam eine Eule zu mir geflattert, im Gepäck ein Buch – vor rabenschwarzen Humor triefend.

Das Federvieh ist hier nun eingezogen und will sich euch auch direkt mal bei euch vorstellen:

 

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Tach,

hier bin ich nun, ab sofort bin ich hier der Chef uns sage wo es lang geht.

Ähm, sorry ich muss mich nochmal einmischen, ich bin und bleibe hier Chef, du musst erst einmal lernen wo es hier lang geht. So mach weiter…

Ja also, nochmal:

Tach, nochmal, ich bin hier die Eule und soll mich mal vorstellen. Ich liebe die satirische Bücher und liebe es rabenschwarz. Ich weiß, meinem Gefieder sieht man es nicht an, aber es ist wahr – zudem habe ich es Faustdick hinter den Ohren. Heute morgen zum Beispiel habe ich so getan als ob ich den ganzen Weg aus dem tiefen Süden selbst geflogen wäre. Das Gefieder habe  mir mit Wasser feucht gemacht, und schön gestöhnt. Es hat geklappt *kicher* eine Hand voll Körner (pfui) und einen Schnaps habe ich bekommen. Hätte ich aber gewusst das es hier in Norden nur Korn gibt (doppel pfui) hätte ich es mir verkniffen, denn der schmeckt nicht und hat mich ganz schön tüddelig gemacht, wie man  hier in Norddeutschland sagt. Das hat die Pudelmütze sicher extra gemacht! Sie kann nämlich auch ganz schön gemein sein und hat einen sehr schwarzen Humor. Ich durfte ihr heute schon über den Schulter schauen beim arbeiten und ich sage euch….

Sei still! Das geht niemanden was an, sonst kriegst du Möwenschiet morgen zum Frühstück.

Willst du noch was sagen?

Äh ja, wir haben doch abgesprochen das ich verraten darf auf welchen Namen ich ab sofort hören werden.

Ach stimmt. Also mach weiter. In der Hoffnung das du dann man anfängst zu hören, verzogenes Biest.

Ey, sei nicht so gemein zu mir! Sonst sag ich einen falschen Namen!

Ok, jetzt also weiter. Die Pudelmütze und ich haben den ganzen Tag Diskutiert und auch gestritten wie ich heißen soll. So ein Name muss schließlich Klug gewählt sein. Sie fing an mit Winston, das hört sich zwar toll an, aber  ich habe immer nicht an den Churchill gedacht sondern an die Tabakmarke, dann kam sie als nächstes mit Wilhelmine an – ist ja besser aber sooooo lang. Und es war nicht so richtig meins. Der letzte Vorschlag war der beste. Wuselchen. Aber auch hier zu lang und zu “chen”. Ich habe einen Gegenvorschlag gemacht und der gefiel ihr auf Anhieb.

Und nun bitte ich um ein wenig Trommelwirbel, denn die Lüftung meines Namens steht kurz bevor.

Mein Name ist Wusel.

Ja ich weiß, nicht der originellste aber mir gefällt er und das ist das wichtigste, oder? 

Und da ich jetzt ja hier Chef bin darf die Pudelmütze nun mal nix mehr sagen *kicher*

Ey!

Psst.

Du kleine….

Ruhe, ich bin jetzt Chef, ab ins Bett mit dir!

Ok, ab…


Eine Weihnachtskarte für den guten Zweck

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Jedes Jahr nehme ich mir vor Weihnachtskarten zu schreiben, jedes Jahr scheitert es meist schon daran das ich es noch nicht mal schaffe Karten zu kaufen, oder es dann wenn es so weit ist einfach wieder vergesse. Dieses Jahr ist es ein wenig anders, denn die Karten sind schon gekauft und warten nun nur noch darauf geschrieben zu werden. Und da sehe ich gerade schwarz.

Aber eine Karte werde ich nachdem ich diesen Beitrag fertig geschrieben habe aber sofort schreiben. Sie geht an Irve von Irve liest. Sie hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen. Für jede Weihnachtskarte die sie erreicht spendet sie 2€ an das Dattelner Kinderpalliativ-Zentrum.

Da ich diese Idee so toll finde, unterstütze ich sie gerne, zum einem mit diesem Beitrag und der verbundenen bitte ihr zu schreiben, zum anderen auch mit meiner Weihnachtskarte für sie.

Alle Informationen findet ihr HIER.


Rezension und Gewinnspiel: Das Sternenglöckchen von Karel Szesny

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Auf der ganzen Welt kennt man die Geschichte vom kleinen Prinzen. Aber bis vor kurzem wußte niemand, ob er tatsächlich spurlos im Wüstensand versunken war, nachdem er sich von der Schlange hatte beißen lassen. Manche glaubten, dass er es doch noch irgendwie geschafft haben könnte, auf seinen kleinen Heimatplaneten und zu seiner geliebten Blume zurückzukehren. Das Mädchen Elisa wollte dies unbedingt herausfinden und machte sich auf die abenteuerliche Suche nach ihm, bis weit in den geheimnisvoll glitzernden Sternenhimmel hinein… Ein Roman für Kinder und diejenigen Erwachsenen, die noch nicht vergessen haben, dass sie selbst einmal Kinder waren

Fazit:

Es ist gerade etwas schwer für mich genau diese Rezension zu beginnen, denn eigentlich bin ich noch dabei meine Gedanken zu sortieren zu diesem Buch. Ich möchte eins vorweg nehmen, es ist ein Wundervolles Buch für Kinder ab 8 Jahre, auch wenn die 336 Seiten gerade für das Alter sicher an einen  “dicken Schinken” erinnern. Ich möchte gerne als erstes auf den Schreibstil des Autors eingehen, der auch gleichzeitig eine wichtige Rolle spielt. Denn Elisa erzählt ihre einzigartige Geschichte ihm bei einer Autopanne. Die Geschichte in der sie dank der Silberkugel von Professor Heurates sich auf die Suche nach dem Kleinen Prinzen, aus der gleichnamigen Geschichte, gemacht hat. Der Autor versteht es eine Kindgerechte Sprache zu verwenden. Es ist mehr eine Erzählende Sprache die, die Kinder mit nimmt auf Elisas Reise. Für uns Erwachsende, oder auch ältere Jugendliche, ist diese sicher teilweise etwas “anstrengend” zu lesen. Denn sind wir mal ehrlich, mit Kindern in dem Alter spricht man doch anders als mit Erwachsenen. Karel Szesny hat dies in diesem Buch perfekt gemacht, was mich dazu veranlasst hat dieses Buch etappenweise zu lesen, da wie schon erwähnt, es doch teilweise für mein Alter etwas “anstrengend” war zu lesen. Ich bitte euch darum das hier als großes Lob zu verstehen, denn viele Autoren schaffen es nicht so kindgerecht schreiben, dass ich sagen würde es ist von vorne bis hinten perfekt ist.

Den “Kleinen Prinzen” kennen sicherlich alle, wenn nicht selbst gelesen dann zumindest davon gehört, denn in diesem Jahr wurde dieses Buch 70 Jahre alt. Auch in meinem Leben bin ich ihm schon begegnet, denn in meiner Jugend habe ich in jenem Hotel in Paris übernachtet in dem er Kleine Prinz zum Leben erwacht ist durch die Feder seines Autors Antoine de Saint-Exupéry.  In den Nächten in denen ich dort geschlafen habe, habe ich mich den Kleinen Prinzen sehr nahe gefühlt.

Aber um dieses Buch geht es in erster Linie hier und heute nicht, denn es geht um Elisas Geschichte und ihr Abenteuer. Denn sie sucht den Kleine Prinzen, dessen letzter bekannter Aufenthaltsort die Wüste war. Was ich persönlich toll finde ist, dass Elisa auf Ihrer Suche auch Figuren trifft denen man auch in jenem Buch findet und man so einen tollen Übergang hat um auch der jetzigen Generation diese Geschichte näher zu bringen. Trotz der recht einfachen Sprache, versteht es der Autor die Umgebung in der Elisa sich befindet wieder zu spiegeln, auch ihre Gefühle sind auf eine Art und Weise wieder gegeben, so das sie ein Kind verstehen kann, auch für uns Erwachsene sind diese Beschreibungen sehr gut gelungen, denn das ist wohl das schwerste überhaupt – Gefühle durch Worte so zu transportieren das man es nicht als Plumpe Beschreibung ansieht, sondern man diese Elisa abnimmt.

Ich könnte euch noch so viel Erzählen, zum Beispiel auch über Elisas begleitet auf Ihrer Reise einen Fuchs, bzw. auch über Professor Heurates, oder auch über den Zuhörer Karel Szesny der auch auf eine ganz tolle Art und Weise in die Geschichte eingebunden ist. Mir persönlich hat neben den lächelnden Fischen als Stelle auch das Vorwort extrem gut gefallen, hier liest man die liebe des Autors für das Werk vom Kleinen Prinzen heraus – genauso aber auch die liebe zu den Kindern die dieses Buch lesen sollen und die liebe zu seinem Buch.

Ich bin ja der Meinung das alle Kinder dieses Buch lesen sollten, denn es gehört zu jenen Juwelen die ein Kind dazu verleiten mehr lesen zu wollen. Und da ich ja nun mein Exemplar gelesen habe, möchte ich es euch weiter geben und unter euch verlosen., natürlich ink.l. einen tollen Glöckchenlesezeichen. Dazu sollt ihr mir eine kleine Frage beantworten: Nach welcher Roman-/ Kinderbuch- / Buchfigur würdet ihr mit einem Fluggerät wie Elisas Silberkugel suchen. Dabei möchte ich euch nicht auf die Erde oder das Weltall begrenzen, denn Professor Heurates, wird sicher auch die Möglichkeit geschaffen haben mit Gedankenkraft (damit steuert man die Silberkugel) auch in andere Dimensionen zu reisen.

Ihr habt Zeit bis Sonntag 21.12. 14 Uhr euren Kommentar zu hinterlassen, je IP Adresse ist eine Teilnahme möglich. Den Gewinner gebe ich hier bekannt. Dieser hat dann 3 Tage Zeit sich zu melden, falls diese Zeit verstreicht, lose ich neu aus. Ach ja, ich versende als Büchersendung und kann keine Haftung für den Versand übernehmen.

 

Eckdaten:

Titel: Das Sternenglöckchen
Autor: Karel Szesny
ISBN: 978-3940650450
Seitenanzahl: 336
Verlag: Abentheuer Verlag

Mützenwertung:

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