Rezension: Kohl und Rübe von Martin Lagoda

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Klapptext:

Es gibt ihn in rot, grün und weiß, er ist spitz oder rund, groß oder klein: Kohl, der Tausendsassa! Kohl ist lecker und ein wahres Nährstoffwunder. Er ist reich an wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und den gesunden sekundären Pflanzenstoffen. Dazu ist Kohl vielseitig und steht für viele leckere Gerichte, die heute in jedem guten Restaurant wieder auf der Karte stehen. Doch auch die Rüben stecken voller edler Geschmackserlebnisse. Ob Steckrübe, Pastinake oder Petersilienwurzel: sie sind die Grundlage für viele traditionelle und neue Köstlichkeiten.

Fazit:

Weißkohleintopf mit Speck
Weißkohleintopf mit Speck

Dieses Buch liegt schon viel zu lange hier zur Rezension. Ich wollte es immer machen, aber es kam immer was dazwischen. Daher gibt es einige Rezepte die ich auf Herz und Niere geprüft habe. Besonders gut gefallen hat mir persönlich Weißkohleintopf mit Speck, der hat es inzwischen geschafft Regelmäßig auf dem Speiseplan zu stehen. Dieses Rezept ist super einfach und günstig zu machen und doch ein deftiger Eintopf ohne künstliche Zusätze so wie man ihn sich von früher vorstellt. Das Kochbuch hält aber nicht nur rustikales bereit, man findet auch vieles modernes. Denn auch wenn Kohl und Rüben nach außen hin langweilig erscheinen, so ist beides vielfältig und werden gerade von einer ganzen Generation wieder entdeckt. Denn schon unsere Omas wussten wie Gesund dieses Gemüse ist.

Wer ein Kochbuch sucht das sich auf Kohl bzw. Rübenrezepte spezialisiert hat und dabei auch noch leckeres bereit hält, ist hier eindeutig richtig beraten.

Eckdaten:

Titel: Kohl und Rübe
Autor: Martin Lagoda
Erscheinungsdatum: September 2014
Seitenzahl: 80
ISBN: 9783572081608
Verlag: Bassermann Inspiration

Mützenwertung:

MützeMützeMützeMützeMütze

Weitere Bloggermeinungen:

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Blogger schenken Lesefreude: Markus Walther interviewt Markus Walther

Tja das kommt daher wenn man einfach zu faul Sonntags noch schnell ein Interview online zu stellen, dann kommt es Montags und das ein wenig zu spät. Ich gelobe Besserung 😉

Heute ist dafür ein ganz besonderer Autor an der Reihe. Kaum jemand kennt ihn und wenn man ihn erst einmal kennt dann liebt man seine Bücher. Ich hatte in meinem ersten Beitrag dieses Jahr zum Welttag des Buches folgendes über ihn geschrieben:

Er kann mit einem Satz mehr Gefühl, Ausdruck und Inhalt herüber bringen als mancher Autor auf 400 Seiten. Er kann mit einem Satz besser Unterhalten als Hollywood mit einem Blockbuster.

Ich muss sagen das ich es immer noch genauso sehe. Ihr werdet es gleich auch im Interview sehen wie er mit Worten jongliert. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit diesem Interview. Am Ende könnt ihr zudem noch Buchland als eBook gewinnen (Herr Plana, eine der Hauptfiguren in dem Buch, würde diese Form des Buches nicht gutheißen, aber bei 3 Verlosungsbüchern muss ich irgendwo sparen, da ich alle selbst zahle 😉 )

Aber hier nun das Interview:

Schwere Sache das. Ein Selbstinterview. Ein Selfie mit Worten. Das ist unter Umständen etwas narzisstisch.

Frage: „Wie soll ich mich dieser Aufgabe nähern?“ Antwort: „Ich könnte an einen Tisch zwei Stühle stellen. Einen auf die eine Seite. Den anderen gegenüber. Zum Fragen und Antworten könnte ich die Plätze wechseln. Dann könnte ich mir dabei in die Augen schauen und sogar die Reaktionen in meinem Gesicht lesen.“

Frage: „Das hört sich ziemlich albern an. Magst Du etwa so flache Kalauer?“ Antwort: „Irgendwie mag ich fast jede Art von Humor. Ob ein Witz hochtrabend oder eben einfach ist, interessiert mich nicht wirklich. Nur verletzend darf er nicht sein. Ich lache gerne und bringe auch gerne Menschen zum Lachen.“

Frage: „Das spiegelt sich in Deinen Texten wider?“ Antwort: „Das hoffe ich. Ein Großteil meiner Kurz- und Kürzestgeschichten möchte wenigstens ein Lächeln in das Gesicht des Lesers zeichnen.“

Frage: „Mit diesen Kurzgeschichten hast Du inzwischen drei Taschenbücher gefüllt. Außerdem gibt es zwei Benefiz-Adventskalender und diverse Gastbeiträge und Zeugs in der Schublade, das wohl in Kürze noch veröffentlicht wird. Hast Du mal gezählt, wie viel Kurzprosa Dir aus der Feder geflossen ist?“ Antwort: „So über den Daumen gepeilt? Dreihundertfünfzig bis vierhundert Storys …“

Frage: „Dein literarischer Schwerpunkt liegt also vollkommen bei der Kurzprosa?“ Antwort: „Nö.“

Frage: „Nur ‚Nö‘? Erzähl mal etwas mehr.“ Antwort: „Eigentlich wollte ich ja nicht mit Romanen anfangen. Schuster bleib bei Deinen Leisten, hatte ich mir einst gesagt. Die lange Form hatte ich mir nicht wirklich zugetraut. Uuuund wenn ich dennoch mal ein ganzes Buch mit einer einzigen Story füllen würde, dann sollte es bloß kein Fantasy- oder Kriminalroman werden. Die Pfade in beiden Genres empfand ich als ziemlich ausgetreten. Was für mich außerdem ein absolutes Tabu sein sollte, waren Fortsetzungen.“

Frage: „Äh?“ Antwort: „Ja, ich weiß: ‚Buchland‘ ist ein fantastischer Roman. Aber es ist auch eine Liebeserklärung an die Literatur. Deshalb sei mir diese eine kleine Inkonsequenz verziehen … Ja, ich weiß auch, dass mein zweiter Roman „Der Letzte beißt die Hunde“ ein Kriminalroman ist. Um genau zu sein, ist es eine Krimikomödie. Aber die Idee war ‚schwupps‘ einfach da … Und ja, ich weiß ebenfalls, dass ‚Beatrice – Rückkehr ins Buchland‘ eine Fortsetzung ist. So habe ich bei Lesungen wenigstens einen Running Gag, den ich eingangs immer erzählen kann.“

Frage: „Dem entnehme ich, dass Du gerne Lesungen machst?“ Antwort: „Schrecklich gerne. Es ist toll, wenn die Zuhörer unmittelbar reagieren. Spontanes Lachen, betroffenes Schweigen, mitfieberndes Seufzen. Das darf ich bei Lesungen immer wieder erleben.“

Frage: „Lachen, schweigen, seufzen? Mal ehrlich: Gab’s auch schon anderes Feedback?“ Antwort: „Ähm. Nun ja. Bei einer Lesung hat auch mal jemand geschnarcht. Seine Frau hat das aber rasch mit einem kräftigen Ellenbogenhieb geklärt.“

Frage: „Du liest oft vor?“ Antwort: „Leider nein. Das liegt aber vielleicht daran, dass ich mich niemanden aufdränge. Ich möchte kein Klinkenputzer sein, der beim Buchhändler bettelt, vorlesen zu dürfen. Außerdem sollten Aufwand, Kosten und Nutzen im rechten Verhältnis zueinander stehen. Solche Veranstaltungen sind erfahrungsgemäß selten zu finden.“

Frage: „Sollen wir mit dem Interview mal anfangen? Tisch und zwei Stühle aufbauen?“ Antwort: „Kannst Du gerne machen. Aber wenn Du mir Fragen stellst, vermeide bitte Formulierungen a la ‚Woher kommen Deine Ideen?‘ Das kommt irgendwie bei jedem Autoreninterview vor. Mir fällt da echt nix Kreatives als Erwiderung mehr ein.“

Frage: „Puh. Jetzt nimmst Du mir den Wind aus den Segeln. Christiane hat mich aber gebeten, dass Du folgende Fragen beantworten sollst: ‚Was bedeutet Lesefreude für dich? Und wie feierst du den Welttag des Buches?“ Antwort: „Lesefreude ist sich selbst vergessen. Lesefreude ist eine Reise in fremde Gedanken und Fantasien. Lesefreude ist eine Entführung nach Hoghwarts, nach Bullerbü, nach Narnia und Lilliput. Lesefreude ist eine Flucht in Abenteuer, die ich bequem im Gartenstuhl erleben kann. Den Welttag des Buches feiere ich hoffentlich am Laptop. Da werde ich dann schreiben. Ein Bier, etwas Ruhe, Muße und mein handgebundenes Notizbuch – mehr brauche ich da nicht. Vielleicht male ich aber auch ein Aquarell. Für ‚Buchland 3‘ wollte ich noch ein paar Illustrationen machen. Mal sehen.“

Frage: „Woher kommen eigentlich Deine Ideen?“ Antwort: „Scherzkeks. Bau endlich die Stühle auf …“

Ich möchte, wie oben schon angekündigt, „Buchland“ (den ersten Teil) verlosen. Heute als Ebook. Dafür möchte ich von euch wissen in welcher Buchwelt ihr am liebsten leben würdet und warum gerade diese. Bitte schickt mir eure Antwort zusätzlich zum Kommentar auch einmal per Mail an mail@pudelmuetzes-buecherwelten.de und zwar von der Mailadresse aus auf die ich über ebook.de euch das ebooks senden darf.

Gewinnspielregeln:

Das Gewinnspiel läuft bis zum 02.Mai 2016 23:59. Alle Kommentare die später eingehen, können nicht gewertet werden.

Ihr seid mindestens 18 Jahre alt oder habt das Einverständnis eurer Eltern.

Mitmachen dürft ihr aus Deutschland.

Die Teilnahme ist auf 1x je IP Adresse begrenzt (wird kontrolliert!), bei mehrfach Teilnahme wird man komplett disqualifiziert.

Die gesammelten Anschriften werden nur für den Versand des Gewinnes genutzt und anschließend gelöscht.

Die Namen der Gewinner teile ich hier auf dem Blog mit (den Namen den ihr als Kommentar verwendet habt!), außerdem werden sie von mir via E-Mail benachrichtigt.

Blogger schenken Lesefreude: Gabriella Engelmann interviewt Gabriella Engelmann

Gabriella Engelmann  begleitet mich mit ihren Büchern schon seit Jahren. Eine ganze Menge davon habe ich auch schon hier auf dem Blog besprochen. Ich habe mit ihr schon mehrfach Interviews gemacht und ich finde sie macht es jedes Mal großartig. Für eines haben wir mal ein Jahr gebraucht 😀 Aber es hatte sich gelohnt. Das Ergebnis war grandios.

Heute darf sie sich mal selbst interviewen und ihr könnt  ihr gerade erschienenes Buch „Wildrosensommer“ gewinnen. Da das E-Book und gedruckte Ausgabe gleich teuer sind könnt ihr heute die gedruckte Ausgabe gewinnen, aber erst einmal viel Spaß mit dem Interview.

Würdest du gerne noch mal als Buchhändlerin arbeiten?

Kommt darauf an, in welcher Buchhandlung. Wenn es möglich wäre, Kunden in aller Ruhe zu beraten, Bücher für den Laden zu bestellen, die auch jenseits des mainstreams liegen, dann ganz klar: JA! Mein Traum ist es immer noch, ein Buchcafé zu haben – ähnlich wie das Büchernest aus den Sylt-Romanen Inselzauber und Inselsommer. Bei Wintersonnenglanz, dem dritten Band der Reihe, habe ich wieder gespürt, wie nahe mir meine Buchhändlerzeit immer noch ist, und wie sehr ich diesen Beruf geliebt habe. Tatsächlich mische ich mich auch jetzt noch in ein Kundengespräch ein, wenn ich merke, dass eine Beratung ins Stocken gerät – und mir das passende Buch für den Kunden einfällt.

Du empfiehlst in den sozialen Netzwerken Bücher – häufig auch die von Kollegen. Für eine Autorin nicht unbedingt selbstverständlich. Wie kommt das?

Das ist bestimmt noch die Buchhändlerin in mir, aber vor allem die begeisterungsfähige Leserin. Ich habe ja meine Liebe zu Büchern nicht verloren, nur weil ich selbst schreibe – ganz im Gegenteil! Ich komme nur leider nicht mehr in dem Maße zum Lesen, wie ich es mir wünschen würde. Da ich generell gern meiner Begeisterung für etwas Ausdruck verleihe und Tipps gebe, ist das für mich ebenso selbstverständlich, wie für Musik oder Filme zu schwärmen. Außerdem finde ich es schön, wenn man sich gegenseitig kollegial unterstützen kann. Ein besonders toller Moment ist für mich, wenn ich mit Kollegen, die ich schätze, und denen ich vertraue, über das Schreiben und alles, was daran so hängt, sprechen kann – und jeder ehrlich seine „Karten“ auf den Tisch legt.

Vermisst du deine Lesereihe „Frau E´s literarischer Salon“ im Logensaal in den Hamburger Kammerspielen?

Ja – und nein. Ich vermisse den wunderschönen Rahmen und die Möglichkeit, tolle Bücher und Autoren auf eine etwas „andere“ Art zu präsentieren. Meist interessiert die Zuschauer ja eher der Autor selbst, und nicht primär, wie er liest. Es hat Spaß gemacht, meinen Kolleginnen und Kollegen die Fragen zu stellen, von denen ich glaube, dass auch die Leser an sie hätten. Vielleicht ergibt sich ja eines Tages eine neue Chance für ein „Format“ wie dieses, nur unter anderen Umständen. Denn meine Lust auf Bücher, und meine Neugier auf Autorinnen und Autoren ist nach wie vor ungebrochen!

Was mir aber gar nicht fehlt, ist das Zittern und Bangen wegen mangelnder Nachfrage bei den Lesungen. Das hätten meine Nerven auf die Dauer garantiert nicht ausgehalten!

Wofür hättest du in deinem Beruf als Autorin gern mehr Zeit? Oder welche Freiheiten würdest du dir noch wünschen?

Manchmal liebäugle ich mit Themen und Stoffen, von denen ich im Vorwege weiß: da werden Agentur, Verlag – und vielleicht einige Leser – die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Da gerate ich dann schon mal in Versuchung zu überlegen, bestimmte Romane unter einen Pseudonym zu verfassen. Aber es fehlt mir in der Regel eh an der Zeit, um diese Gedanken weiter zu spinnen oder gar in die Tat umzusetzen, da NACH dem Buch ja (zum Glück) ja immer schon VOR dem Buch ist. Ich habe mir allerdings vorgenommen, mich in den nächsten Jahren auch anderen Genres zuzuwenden und noch „mutiger“ zu werden.

Generell wäre es toll, mehr Zeit zu haben Themen auch mal in sich reifen zu lassen, noch mehr am Stil zu feilen, noch weiter in bestimmte Materien einzusteigen. Und noch mehr zu lesen.

Was bedeutet Lesefreude für dich?

Freude von dem Moment an, an dem ich eine Buchhandlung betrete. Das Durchstöbern des Angebots, das Befühlen der Bücher, Bestaunen, das Riechen – bis hin zum Kauf i- absoluter Hochgenuss! Auch das Auspacken eines neuen Buches, wenn ich wieder daheim bin, ist für mich immer wieder ein Erlebnis. Meist lege ich meinen neuen Schatz (oder, seien wir ehrlich: meine neuen Schätze) irgendwohin, wo ich sie erstmal nur anschaue. Als nächstes wandern sie auf meinen Nachttisch. Und dann geht es los: Das Staunen, Eintauchen in andere Welten, das Schwelgen in schöner Sprache, das Kennenlernen der Figuren, die atemlose Spannung, das Sich-Hinweg-Träumen, das Lachen, das Weinen, das wohlige Seufzen. Und das Gefühl zarter Melancholie, wenn das Buch zu Ende ist. All das – und noch viel mehr – bedeutet Lesefreude für mich.

Wie feierst du den Welttag des Buches?

An diesem Tag lese ich im Rahmen der neuen Lesereihe MEERESLAUSCHEN im Insel-Bistro in Essen aus meinen vier Insel-Romanen. Das wird insofern eine ganz neue Erfahrung für mich, weil ich eine Doppellesung haben werde (16 Uhr + 20.00 Uhr), und meine Buchpassagen die Zeiten zwischen einem Drei-Gänge-Menü füllen. Außerdem trete ich da in große Fußstapfen wie die von Gisa Pauly oder Klaus-Peter Wolff, die dort schon erfolgreich ihre Krimis vorgestellt haben. Mehr Buch an einem Tag geht nicht 😉

 

Auch heute sollt ihr mir wieder eine kleine frage beantworten. Ich möchte von euch wissen was in euren Augen in einem Buchcafé wie dem Büchernest auf gar keinen Fall fehlen? Und wo soll Gabriella Engelmann dieses eröffnen. Bitte auch wieder heute eure Antwort in den Kommentaren und per Mail an mail@pudelmuetzes-buecherwelten.de inkl. eurer Adresse wo im Gewinnfall das Buch hin soll.

Gewinnspielregeln:

Das Gewinnspiel endet am 01.05.2016 23:59. Alle Kommentare die später eingehen, können nicht gewertet werden.

Ihr seid mindestens 18 Jahre alt oder habt das Einverständnis eurer Eltern.

Mitmachen dürft ihr aus Deutschland.

Die Teilnahme ist auf 1x je IP Adresse begrenzt (wird kontrolliert!), bei mehrfach Teilnahme wird man komplett disqualifiziert.

Die gesammelten Anschriften werden nur für den Versand des Gewinnes genutzt und anschließend gelöscht.

Die Namen der Gewinner teile ich hier auf dem Blog mit (den Namen den ihr als Kommentar verwendet habt!), außerdem werden sie von mir via E-Mail benachrichtigt.

Zudem ist der Rechtsweg ausgeschlossen.